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Crypto News: Große Verluste für deutsche ICO-Investoren, Ripple startet xRapid

Bitcoin, Ethereum, Ripple. © Pixabay
Bitcoin, Ethereum, Ripple. © Pixabay

ICO-Investoren große Verlierer des Krypto-Abschwungs

Das deutsche Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche hat die Wertentwicklung der von deutschen Firmen bei ICOs ausgegebenen Coins analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd: Bis zu 90 Prozent Wertverlust mussten ICO-Investoren in Deutschland hinnehmen – die ICO-Währungen haben sich damit noch schlechter entwickelt als die Leitwährungen der Kryptomärkte. Lediglich zwei Firmen, Neufund und Wysker, haben ihre Coins zumindest stabil halten können. Bisher haben laut Wirtschaftswoche acht Startups, die einen ICO gemacht haben, tatsächlich ihren Firmensitz in Deutschland. Viele ICOs deutscher Firmen werden über rechtlich unabhängige Gesellschaften im Ausland durchgeführt.

Mining-Startup Northern Bitcoin jetzt im Mittelstand der Münchner Börse

Das Mining-Startup Northern Bitcoin aus Hamburg ist bereits 2015 an die Börse gegangen, hat jetzt aber einen Aufstieg in ein stärkeres Segment geschafft: Die junge Firma notiert seit Ende September im Mittelstandssegment m:access (Freiverkehr) der Münchner Börse und ist dort das erste Krypto-Unternehmen. „Das zeigt uns, dass wir in München einen unbürokratischen und flexiblen Börsenplatz anbieten, der Gesellschaften über alle Branchen hinweg anzieht“, sagt Börse-München-Chef Marc Feiler. Northern Bitcoin betreibt eine Mining-Infrastruktur in Norwegen mit erneuerbaren Energieträgern in einer ehemaligen Mineralmine. Das Unternehmen hat eine Steuerungs-Software für Mining-Rechenleistung entwickelt und will künftig weitere Anwendungen auf Basis der Bitcoin-Blockchain entwickeln. In dem Mittelstandssegment erhofft sich Northern-Bitcoin-CEO Mathis Schultz durch mehr Transparenz attraktiver für Anleger zu sein und damit noch mehr Kapital heben zu können.

Ripple startet mit xRapid ein Produkt für grenzüberschreitende Transaktionen

Ripple hat am Montag mit xRapid den Marktstart eines Zahlungssystems für grenzüberschreitende Transaktionen angekündigt. Mit dem System sollen Finanzdienstleister Transaktionen schneller und kostengünstiger abwickeln können als bisher. Dabei kommt die Kryptowährung XRP als Brücke zwischen den beteiligten Währungen zum Einsatz. Der Wechsel zwischen den Währungen und XRP, sowie die Transaktion soll nur wenige Minuten dauern, bisher habe es sich um Tage gehandelt, heißt es in einer Aussendung. Zum Start hat sich Ripple gleich drei Partner geangelt: Mercury FX, Cuallix und Catalyst Corporate Federal Credit Union. Der XRP-Kurs, der seit 20. September eine starke Bergfahrt hinlegt, hat auf die Nachricht nur schwach reagiert und liegt am Dienstag wieder bei rund 0,56 Dollar, nachdem es im 24-Stunden-Verlauf um 3,4 Prozent bergab ging.

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