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Crypto News: Bitcoin sackt unter 4.000 Dollar – Hacking-Opfer schlagen zurück – Frankreich verkauft Bitcoin in Trafik

© Pexels
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Bitcoin gibt gesamten Wochengewinn wieder ab

Die Hoffnungen auf einen Bullen-Markt zu Beginn des Jahren verpuffen. Der Bitcoin (BTC) ist am Donnerstag in der Früh unter die Marke von 4.000 Dollar per Token gesackt. Damit gibt er seine Gewinne vom Beginn der Woche vollständig ab. Zuletzt verlor der BTC über fünf Prozent auf 3.852,86 Dollar.

Noch größere Verluste musste Ethereum (ETH) einstecken. Die Kryptowährung sackte um 8,8 Prozent auf 139,02 Dollar. Hingegen führt Tron (TRX) seine Gewinnserie seit Jahresbeginn fort. Es winkt ein kräftiges Wochenplus. Zuletzt legte TRX um fast 17 Prozent auf 0,031163 Dollar zu. Ende November 2018 stand er noch bei 0,011 Dollar.

Hack-Opfer schlagen zurück

Nach Verlusten an Kryptowährungen in der Höhe von Millionen Dollar, schlagen Hacking-Opfer zurück. Der Tech-Unternehmer Robert Ross und andere Opfer haben „StopSIMCrime“ ins Leben gerufen. Die Initiative setzt sich zum Schutz vor Cyber-Kriminalität ein und will Telekommunikationsunternehmen stärker zur Verantwortung ziehen.

Denn die Nachlässigkeit der Tele-Konzerne ermögliche erst den Krypto-Klau. Durch das sogenannte SIM-Swapping wird die Telefonnummer zum Schwachpunkt. Dabei übertragen Telekommunikationsanbieter wie T-Mobile oder AT&T die Telefonnummer des Kunden auf eine vom Angreifer gehaltene SIM-Karte. Sobald er die Telefonnummer erhalten hat, können Hacker sie verwenden, um die Passwörter der Opfer zurückzusetzen und in ihre Konten einzubrechen, einschließlich der Konten für den Austausch von Kryptowährungen.

Ross will mehr Aufmerksamkeit für das Problem schaffen und zukünftige Raubangriffe vermeiden, indem Telekommunikationsunternehmen mehr unter Druck gesetzt werden. Sie sollen sich und ihre Kunden stärker vor Hackern schützen. „Das ist eine riesen Problem, das schnell wächst“, sagt Ross zum Online-Portal Motherboard. Ross hat 2018 eine Million Dollar von seinem Gemini- und Coinbase-Konto durch SIM-Swapping verloren.

Bitcoin in Trafik erhältlich – „Bank-Run“ geplant

Neben Zigaretten kann man in französischen Trafiken seit dieser Woche auch Bitcoins erwerben. Bereits sechs Pariser Trafiken bieten Prepaid-Bitcoin-Karten an, wie Reuters berichtet. Bis Anfang Februar sollen diese über 6.500 Läden akzeptieren.

Dahinter steht KeplerK. Der Technologiekonzern will den Bitcoin frankreichweit geläufig machen. „Einige Leute finden es kompliziert, Bicoins online zu kaufen“, sagte der Mitbegründer von KeplerK, Adil Zakhar, zu Reuters. „Sie vertrauen ihrem lokalem Trafik-Besitzer mehr als einer anonymen Webseite.“

“They trust their local tobacco shop owner more than they would trust some remote anonymous website.”

Gegenwind kam vor allem von Frankreichs Zentralbank (Banque de France). Allerdings gab die französische Aufsichts- und Beschlussstelle (ACPR) dem Programm grünes Licht. Pikant ist, dass die ACPR unter der Schirmherrschaft der Zentralbank arbeitet.

Es ist ein weiterer Funke in der laufenden Kontroverse um Kryptowährungen in Frankreich. So haben die Protestbewegung „Gilets Jaunes“ und weitere Organisatoren die Bevölkerung zu einem „Bank-Run“ aufgefordert. Die politische Aktion wurde für den 12. Jänner angekündigt. Anhänger sollen am Samstag alle ihre Ersparnisse und sonstigen eingezahlten Gelder von den Finanzinstituten abheben. Die Aktion zielt darauf ab, die Regierung unter Druck zu setzen. In der Krypto-Szene rechnet man mit mehr Volumen bei Kryptowährungen. Einige Franzosen dürften ihr Geld nämlich in Krypto-Anlagen parken.

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