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Crypto News: Kritische Marke von 100 Milliarden Dollar hält Krypto-Anleger in Atem

Krypto-Anleger werden in Atem gehalten. © Unsplash
Krypto-Anleger werden in Atem gehalten. © Unsplash

Krypto-Anleger wurden am Wochenende in Atem gehalten. Der Markt der Kryptowährungen drohte unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Milliarden Dollar zu fallen – zum ersten Mal seit dem 1. August 2017.

Nach einem neuen Jahrestief des Bitcoin (BTC) am vergangenen Samstag bei 3.192,12 US-Dollar auf coinmarketcap, dürften Investoren jedoch die günstige Gelegenheit zum Einstieg genutzt haben. Seitdem ist eine milde Erholung in Sicht. Zu Wochenbeginn legte der BTC um 0,48 Prozent auf 3.289,72 US-Dollar zu. Die Marktkapitalisierung stand am Montag bei 104,38 Mrd. Dollar. 

Anleger bleiben trotzdem vorsichtig und warnen vor der möglichen Kurzfristigkeit der Bewegung. Bei einem Bitcoin-Wert unter 4.000 Dollar sei noch kein Umkehr-Trend zu erkennen, schreibt der in der Branche bekannte Krypto-Händler Hsaka auf Twitter. Nichts an dieser Grafik sei „bullish“ bis der Bitcoin die Marke von 3.300 Dollar zurückgewinnt, hieß es weiter.

Seit Dezember zeigten die Hauptwährungen im Krypto-Markt eine hohe Volatilität innerhalb der unteren Preisspanne. Bis jetzt war kein Boden in Sicht. Ob der Bitcoin die Notbremse heuer noch zieht, bleibt abzuwarten.

Hongkong verschärft Krypto-Regularien

Hongkong verschärft Regularien zu Kryptowährungen. Bisher hielt die asiatische Finanz-Metropole die Zügel locker im Umgang mit digitaler Vermögensverwaltung. Laut der Nachrichtenplattform „Nikkei Asien Review“ zieht die autonome Provinz nun mit dem chinesischen Festland gleich. Dort herrschen schon länger strenge Regeln in Bezug auf den Krypto-Markt.

Die Securities and Futures Commission von Hongkong (SFC) plant die Gesetze zu Kryptowährungen zu reevaluieren. Dabei steht vor allem die Regulation von Initial Coin Offerings (ICO) im Fokus. Investment-Fonds mit einem Anteil von mindest 10 Prozent digitalen Vermögens brauchen nun eine Lizenz. Und selbst dann dürfen die Unternehmen ihre Produkte nur an professionelle Investoren verkaufen.

Die SFC, die als unabhängige Körperschaft, die mit der Regulierung der Wertpapier- und Terminmärkte in Hongkong betraut ist, ein freiwilliges System aufsetzen. Händler können demnach digitales Vermögen testen. Das Freiwilligen-System wird als temporäre „Regulatory Sandbox“ erachtet, mit dem entschieden werden soll, ob eine Lizenz benötigt wird. Im kommenden Jahr werden auch in Österreich „Regulatory Sandboxes“ eingeführt werden (wie Trending Topics berichtete).

Japan will Kunden vor Verlusten bei Hacks schützen

Japans Finanzaufsichtsbehörde (FSA) will das Krypto-Vermögen von Kunden schützen. In einem Bericht spricht die Behörde Empfehlungen zum Umgang mit Kryptowährungen und ICOs aus. Wie Trending Topics berichtete, wurden die großen japanischen Krypto-Börsen Coincheck und Zaif heuer Opfer von Hacking-Attacken. Kunden bleiben in solchen Fällen oft auf den Verlusten sitzen. Dem soll nun besser vorgebeugt werden. Die FSA verlangt daher von Krypto-Börsen Eigenkapital äquivalent zu den Rückzahlungsmitteln im Falle eines Hack-Angriffs. Außerdem sieht das Dokument Gegenmaßnahmen in Falle eines Bankrotts vor.

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