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Wolfgang Bretschkos Coworking-Café Cocoquadrat expandiert nach Graz

Kaffeetrinken und Arbeiten im Cocoquadrat © Katharina Schiffl
Kaffeetrinken und Arbeiten im Cocoquadrat © Katharina Schiffl

Das Konzept eines Coworking-Cafés von Unternehmer Wolfgang Bretschko (Ex-Styria-Vorstand, Ex-willhaben-Geschäftsführer, Zoomsquare-Investor) scheint aufzugehen. Zusätzlich zum Wiener Standort des Cocoquadrat im 4. Wiener Bezirk gegenüber der Zentrale der Wirtschaftskammer wurde nun das zweite Geschäftslokal in Graz eröffnet. An der Adresse Entenplatz 1A können sich mobil Arbeitende stundenweise einen Arbeitsplatz im Coworking-Bereich mieten (ab 2 Euro pro Stunde) und bekommen dafür Steckdose, schnelles WLAN, Zugang zu Drucker und Scanner und 10 Prozent Rabatt auf alle Getränke im angeschlossenen Coffee-Shop. Außerdem kann man sich auch bei Bedarf zusätzlich Meetingräume reservieren.

Mehr Umsatz mit Coworking als mit Kaffee

„Wir haben in Wien eine aktive Kundenbasis von mehr als 1.000 Leuten“, sagt Bretschko im Gespräch mit Trending Topics. Davon würden 350 bis 500 mehrmals pro Monat vorbeikommen. Der Umsatz des Cocoquadrat (die beiden „Co“ stehen für „Coffee“ und „Coworking“) kommt dabei mittlerweile zum größeren Teil aus den Mieten, die die Besucher für den Coworking-Bereich und die Meeting-Räume bezahlen. Das Guthaben, dass sich die Nutzer über eine eigene App aufladen und mit dieser App ein- und auschecken, kann fortan an beiden Standorten verwendet werden.

Weitere Standorte möglich

Nach der Expansion nach Graz wälzt Bretschko bereits Überlegungen für die nächsten Schritte. Zum einen erwägt er einen dritten Standort (entweder in Linz oder in Wien), zum anderen steht auch ein Franchise-Modell im Raum. Bretschko selbst ist außerdem seit 2. Mai zum zweiten Geschäftsführer der Verlagsgruppe News Beteiligungsgesellschaft neben Horst Pirker bestellt worden. Das Cocoquadrat würde aber weiterhin sein Hauptfokus sein und seine mit Abstand meiste Arbeitszeit in Anspruch nehmen, so Bretschko. Die VGN Medien Holding ist mit neun Prozent am Cocoquadrat beteiligt.

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