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Coronavirus: Kryptowährungen weiterhin im freien Fall

Bitcoin auf Abwegen. © Pexels
Bitcoin auf Abwegen. © Pexels

Bitcoin und Co befinden sich weiterhin im freien Fall. In den letzten 24 Stunden brach der Bitcoin-Chart um weitere 14 Prozent ein. Mit „Tether“ blieb lediglich eine Währung vor dem nächsten Absturz verschont. Alle anderen Kryptowährungen rasselten munter weiter Richtung Keller.

Noch vor vier Tagen schrieben wir über einen weltweiten Absturz der Kryptowährungen – einhergehend mit den Abstürzen an der Börse. Seit letzter Woche hat sich die Situation nicht gebessert, im Gegenteil. Ein Blick auf die fünf größten Kryptowährungen hinsichtlich des Market Caps: Bitcoin brach in den letzten 24 Stunden um weitere 14,44 Prozent ein, Ethereum verlor 15,99 Prozent, XRP noch 12,24 Prozent und Bitcoin Cash 11,92 Prozent.

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Letzte Woche stand der Bitcoin noch bei rund 6.200 Euro, heute liegt der Wert bei 4.630 US-Dollar. Es ist Jahre her, dass der Bitcoin-Chart derart absackte.

Kryptowährungen: Tether als positive Ausnahme

Nur einige wenige Währungen konnten ein sattes Minus verhindern und noch weniger schrieben sogar ein leichtes Plus. Der bekannteste Vertreter dieser glücklichen Runde: Tether – ein sogenannter Stablecoin. Mit einem Plus von 0,95 Prozent leuchtet der Eintrag tatsächlich grün bei CoinMarktGap hervor. Warum das so ist, erklärte Kollege Jakob bereits letzte Woche:

Der Stablecoin Tether ist – wieder einmal – das Crypto-Asset, das am meisten gehandelt wird. Bedeutet: Trader flüchten sich aus den einmal mehr hoch volatilen Assets Bitcoin, Ether und Co. in den Stablecoin, um nicht direkt in Fiatgeld wechseln zu müssen. Gewinner des Spiels sind natürlich wieder einmal die Exchanges, die durch die stark erhöhte Zahl an Transaktionen ordentlich verdienen dürften. Wieder einmal heißt es da: „Besser schnell nach unten als langsam nach oben.“

Börsen crashen weiter

Auch fast alle Börsen weltweit stürzen weiterhin ab. Die Wiener Börse eröffnete heute erneut tiefrot, der DAX brach heute Früh auf den niedrigsten Stand seit 2014 ein. Auch der Dow Jones, NAS100 und S&P 500 schreiben kräftig Minus. Der Goldpreis fiel ebenfalls um fast fünf Prozent. Einzig der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar minimalst zulegen. Zuletzt hatte auch die FED die Leitzinsen auf fast null gesenkt.

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