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Coronavirus: Alternative Möglichkeiten zum Handshake

© Gerd Altmann / Pixabay
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Hände weg! Die WHO hat schon vor einigen Tagen empfohlen, zur Eindämmung des Coronavirus keine Hände mehr zu schütteln. Das schafft allerdings unangenehme Situationen. Denn: Wie grüße ich denn nun mein Gegenüber? Wir haben Alternativen gesucht und gefunden.

Zwar wird das Coronavirus vorrangig über eine sogenannte Tröpchen-Infektion verteilt, dennoch gilt auch das Händeschütteln als potenziell risikobehaftet. Verschiedene Atemwegserreger können auch über die Hände an die Schleimhäute der Nase oder des Auges gelangen, was die Übertragung ebenfalls möglich macht. Darum: Besser die Hände weg bei der Begrüßung und Verabschiedung. Dass diese Maßnahme das Links-Rechts-Bussi inkludiert, versteht sich von selbst.

Händeschütteln: Jahrtausende alte Tradition

Nur: Wie gewöhnt man sich eine Tradition, die bereits in der Antike bekannt war? Das Händeschütteln ist tatsächlich so alt, dass niemand genau weiß, seit wann es wo genau praktiziert wird. In westlichen Ländern ist es mittlerweile auf jeden Fall die gängigste Form der Begrüßung und Verabschiedung – und damit intuitiv in uns verankert.

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Klar ist: Der Verzicht bedarf ein wenig Übung und eines bewussten Umgangs mit dem Virus. Alternativen gibt es jedenfalls genug:

1. Der Ellbogen

Der einfachste Weg: Einfach mit den Ellbogen aneinanderstoßen. Vielleicht aber nicht unbedingt die rotzige Nase davor in selbigen wischen. Sieht cool aus und funktioniert überall.

2. Die Füße

Wer erinnert sich noch an die feine Kunst des Jumpstyle? Diese Begrüßung geht in eine ähnliche Richtung. Auch cool, bedarf aber wohl etwas Übung. Dafür sicher sicher!

3. Die Verbeugung

Im asiatischen Raum ohnehin üblich, sollten wir uns als Zeichen des gegenseitigen Respekts vielleicht auch einfach verbeugen. Respektsbekundungen schaden in Zeiten wie diesen ohnehin nicht.

4. Victory-Zeichen

Egal ob zur Verabschiedung oder zur Begrüßung: Friede als Wunsch ist immer angebracht. Snoop Dog zeigt, wie das stilvoll das Spreizen von Zeige- und Mittelfinger aussehen kann. Aber Achtung: Zeigt die Handfläche oder die Fingerinnenseite zum Ausführenden, wird das in manchen Ländern (GB, Irland, Australien, Neuseeland, Südafrika) als Beleidigung gedeutet. Vorsicht also beim Skype-Chat.

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5. Winken

Schafft ausreichend Abstand zwischen den Personen und ist gewissermaßen völkerverbindend. “Sozialanthropologen wissen, dass bei allen Völkern der Welt gilt: Wer winkt und dabei seine leeren Handflächen herzeigt, der beweist, dass er in friedlicher Absicht und ohne Waffen kommt”, schrieb die SZ schon 2011.

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6. Ganz wichtig: Nicht ins Gesicht fassen – auch wenn es schwer fällt! 😉

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