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Corona-Maßnahmen: Monzo-CEO verzichtet ein Jahr lang auf sein Gehalt

Monzo-CEO Tom Blomfield. © Monzo
Monzo-CEO Tom Blomfield. © Monzo

Aufgrund der Corona-Krise müssen auch Startups ihre Strategien anpassen. Die britische Challenger-Bank Monzo hat nun einige Schritte unternommen, um die eigenen Ausgaben zu reduzieren. Diese Maßnahmen inkludieren auch, das CEO Tom Blomfield ein Jahr lang kein Gehalt bekommt. Das berichtet aktuell Techcrunch mit Verweis auf gut informierte Quellen.

Außerdem gibt es weitere Maßnahmen. So sollen auch andere Manager des Unternehmens mit Hauptsitz in London auf 25 Prozent ihres Gehalts verzichten. Und: Mit etwa 175 der 1.500 Mitarbeitern hat sich Monzo auf freiwillige Freistellungen für zwei Monate geeinigt. Dabei bekommt der Mitarbeiter weiter ein Gehalt, muss sich aber nicht arbeitslos melden und kann nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums wieder in den Job zurück kehren. Diese Freistellungen ähneln der Corona-Kurzarbeit, wie sie etwa in Österreich eingeführt wurden und auf die hierzulande bereits einige Startups setzen (mehr dazu hier).

Wie viele viele andere Unternehmen auch ist Monzo von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise betroffen. So berichtet Techcrunch derzeit bei der Firma, die in Großbritannien im Wettstreit mit Revolut und in den USA mit N26 steht, dass die Umsätze zurückgehen. Für Challenger-Banken ist das Interbankenentgelt, das bei Transaktionen mit App oder Karte in Shops entsteht, eine wichtige Einnahmequelle neben den Gebühren für Premium-Accounts. Wenn nun die knapp vier Millionen Monzo-Kunden aufgrund von Ausgangsbeschränkungen und Lokalschließungen weniger unterwegs ausgeben, dann trifft das natürlich auch Neobanken wie Monzo.

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