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contextflow: Wiener Bildanalyse-Startup bekommt Investment von Apex Ventures und IST Cube

Logo von contextflow. © Jakob Steinschaden
Logo von contextflow. © Jakob Steinschaden

Große medizinische Bilddaten automatisiert analysieren – darauf hat sich das 2016 gegründete Startup contextflow aus Wien spezialisiert. Nach Unterstützungen durch den TUW i²ncubator der Technischen Universität Wien, dem akademischen Förderprogramm INiTS, der aws und der Wirtschaftsagentur Wien hat die junge Firma rund um CEO und Mitgründer Markus Holzer jetzt die erste Investmentrunde bekannt gegeben.

Der 2017 gestartete Risikokapitalfonds Apex Ventures und der neue Startup-Fonds IST Cube haben gemeinsam einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ in contextflow investiert. Das frische Geld soll in Vertrieb und Marketing sowie in die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz gesteckt werden. Für IST Cube ist contextflow das erste Investment.

“Wir freuen uns sehr, IST Cube und Apex Ventures als Partner an Bord zu haben und gemeinsam die nächste Phase der Transformation von Europäischer Spitzenforschung in die klinische Anwendung zu bringen und letztendlich auch Patienten eine verbesserte medizinische Versorgung bieten zu können“, sagt CEO Markus Holzer. Ziel ist, eine Künstliche Intelligenz zu entwickeln, die eine Verbesserung der Patientenversorgung ermöglicht.

Radiologen sollen Hilfe dorch contextflow bekommen. © aws
Radiologen sollen Hilfe dorch contextflow bekommen. © aws

Radiologen als Kunden

contextflow bietet Radiologen eine Software an, die auf Deep-Learning-Technologien aufbaut und es ihnen erlaubt, Befunde genauer und schneller zu erstellen. Das Tool ist eine Art Bild-basierte Suchmaschine, mit der man schnell etwaige Referenzfälle in einer Datenbank finden kann. Mittels 3D-Bildvergleichen sollen dann fallrelevante Informationen, Referenzen und Statistiken zur Verfügung gestellt werden, mit denen die Radiologen arbeiten können. Zu den Partnern des Startups zählen bereits Boehringer Ingelheim und die Medizinische Universität Wien. Letztere ist auch die Keimzelle von contextflow, das Startup ist eine Ausgründung der Uni.

Mit Apex Ventures und IST Cube holt sich contextflow zwei Investoren an Bord, die stark an Deep-Tech-Investments interessiert sind. Apex Ventures will bei dem Startup einsteigen, weil es auf „einzigartigem und schützbaren geistigen Eigentum“ aufbaut. IST Cube ist eine Kooperation zwischen dem Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg bei Wien und einer Tochtergesellschaft von Lansdowne Partners, die gemeinsam einen 5-Millionen-Euro-Fonds für sehr frühphasige, technologische Neugründungen aus dem akademischen Umfeld bereitgestellt haben.

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