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coinvest300: Startups, die einen ICO planen, sollen jetzt einen One-Stop-Shop bekommen

Startseite von Coinvest300.com. © Trending Topics
Startseite von Coinvest300.com. © Trending Topics

Eine Landing Page, ein Whitepaper, die rechtliche Klärung der auszugebenden Coins (mehr dazu hier), die Klärung steuerlicher Rahmenbedingungen, eine technische Infrastruktur, eine Kampagne und erste Anknüpfungspunkte an Investoren für den Presale: Initial Coin Offerings (ICO) sind komplex in der Umsetzung.

Trotzdem gelten sie in der Startup-Szene als neue, attraktive Form des Crowdfuding. Vor allem dann, wenn das Projekt mit Blockchain-Technologien arbeitet und es Sinn macht, einen eigenen Token oder Coin an die Einzahler auszugeben. Österreichische Firmen wie Herosphere oder HydroMiner haben dieses Jahr einen ICO gestartet (Trending Topics berichtete).

Unter dem Namen coinvest300 hat sich jetzt eine Reihe von Unternehmen zusammen getan, um für Startups als One-Stop-Shop für ICOs aufzutreten. Mit an Bord sind die Startup-Agentur Minted von Michael Raab, das Business-Angel-Netzwerk startup300 rund um die beiden Geschäftsführer Michael Eisler und Bernhard Lehner, der Wirtschaftsprüfer KPMG, die Linzer Software-Schmiede Catalysts, die Wiener Anwaltskanzlei Brandl & Talos sowie die Crowdinvesting-Plattform Conda von Paul Pöltner und Daniel Horak.

ICO zum individuellen Fixpreis

„Bisher wird jeder Teilbereich eines ICO in der Regel von einem anderen Partner betreut. Das führt zu erheblichen Koordinationsaufwand und Reibungsverlusten bei Startups, die einen ICO durchführen wollen“, sagt Michael Raab von Minted. Die neue Initiative solle einen zentralen Ansprechpartner bieten, der die verschiedenen Aufgaben innerhalb der Partner verteilt. KPMG übernimmt die Klärung steuerlicher, Brandl & Talos die Klärung rechtlicher Fragen.

Conda steuert seine neue White-Label-Lösung für ICOs bei (Trending Topics berichtete), Catalysts kümmert sich um Landing Page und die Smart Contracts. Außerdem soll im Paket auch das Marketing über verschiedene Social-Media-Kanäle (Reddit, YouTube, Bitcointalk, Twitter, Slack, Telegram, WeChat) enthalten sein. Laut Raab soll der erste ICO im ersten Quartal 2018 abgewickelt werden. Die Preise sollen individuell festgelegt werden, sie sollen im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Offenlegung: startup300 ist ein Investor von Trending Topics, Trending Topics wurde außerdem ins Accelerator-Programm BTP Nährboden von Brandl & Talos aufgenommen.

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