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Kapitalmaßnahme

Coinbase will 1,5 Milliarden Dollar Schulden aufnehmen

Coinbase-CEO Brian Armstrong. © Techcrunch (CC BY 2.0)
Coinbase-CEO Brian Armstrong. © Techcrunch (CC BY 2.0)

Mehr Geld für die Produktentwicklung und potenziell auch Übernaehmen: Der börsennotierte Krypto-Händler Coinbase hat heute bekannt gegeben, sich am Kapitalmarkt weitere 1,5 Milliarden Dollar besorgen zu wollen. Das soll aber nicht etwa durch die Ausgabe neuer Aktien passieren, sondern am privaten Markt. Man wolle die „bereits starke Bilanz mit kostengünstigem Kapital“ stärken, heißt es in einem Schreiben an Investoren.

Die Milliardensumme will Coinbase über den Verkauf von Schuldverschreibungen und die damit verbundenen Garantien aufnehmen. „Coinbase beabsichtigt, den Nettoerlös aus dem Angebot für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, wozu auch weitere Investitionen in die Produktentwicklung sowie potenzielle Investitionen in oder Übernahmen von anderen Unternehmen, Produkten oder Technologien gehören können“, heißt es.

Coinbase droht Klage wegen geplantem Krypto-Kreditprodukt

Milliardensummen im Spiel

Offen ist, ob die bestehenden Investoren diesen Plan gutheißen werden. Bereits im Mai 2021 gab das Unternehmen Pläne bekannt, etwa 1,25 Milliarden Dollar über den Verkauf einer Wandelanleihe zu beschaffen. Das ist bei einigen Anlegern auf wenig Gegenliebe gestoßen und mittlerweile Bestandteil einer Sammelklage gegen das Unternehmen rund um Brian Armstrong (Trending Topics berichtete).

Nun wird spannend, ob der Plan aufgeht und vor allem, welche neuen Produkte Coinbase auf den Markt bringt bzw. welchen Unternehmen zugekauft werden. Zuletzt stieß das Vorhaben, ein Produkt für Krypto-Kredite in den USA zu launchen, auf wenig Gegenliebe der US-Börsenaufsicht SEC, die mit einer Klage drohte, sollte „Lend“ wirklich gestartet werden. Nun muss sich Coinbase offenbar andere neue Services suchen, in die investiert wird.

Coinbase: Sammelklage wegen des stark eingebrochenen Aktienkurses

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