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Coinbase, Binance, Bitpanda: Trading-Apps kämpfen im Crypto-Crash mit Ausfällen

Error bei Coinbase. © Trending Topics
Error bei Coinbase. © Trending Topics

Harte Kurseinbrüche erschüttern gerade die Krypto-Welt, der Markt liegt am Mittwoch nachmittag mit etwa 24 Prozent im Minus. Einen solchen starken Crash hat die Branche zuletzt Anfang 2018 erlebt, als es nach einer Hochphase wieder steil bergab ging. Mitten im Crypto-Crash versuchen Anleger entweder, ihre Coins und Tokens loszuwerden, oder aber wollen die Gunst der Stunde nutzen, um günstiger als noch gestern Bitcoin und Co zuzukaufen. Was die schlauere Wahl ist, ist wie immer Ansichtssache.

Doch nicht überall können die Nutzer auf ihre Trading-Apps, Broker-Accounts und Exchanges zugreifen. Rund um den Globus vermelden User aktuell Ausfälle bei Anbietern. Unter DownDetector sieht man derzeit, das große Anbieter wie Coinbase, Binance, KuCoin oder Gemini von Ausfällen betroffen sind. Auf der Webseite melden Internetnutzer, wenn sie bestimmte web-Dienste nicht mehr abrufen können. Auch der österreichische Anbieter Bitpanda kämpft zur Zeit mit Ausfällen, wie die Pressestelle Trending Topics bestätigte.

© DownDetector
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In der Abwärtsspirale

Dass die vielen Millionen Nutzer aktuell nicht auf ihre Konten bei den Krypto-Händlern zugreifen können, könnte auch die Abwärtspirale beschleunigen. Denn die Ausfälle bedeuten auch, dass auch jene, die Bitcoin, Ether und Co kaufen wollen würden, dass derzeit nicht immer auch tun können. Währenddessen könnten sich Trading-Bots verselbstständigen, die programmiert sind, bei bestimmten Werten automatisch zu verkaufen.

Ausfälle gerade in Phasen, in denen es starke Kursbewegungen gibt, plagen die Krypto-Branche immer wieder. Wie mehrmals berichtet mussten sich Betreiber in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder dafür entschuldigen, weil ihre Datenbanken die Last der vielen Trades in diesen Phasen nicht bewältigen konnten. Unter welcher Last Exchanges aktuell stehen, erkennt man auch am Handelsvolumen. Bei Binance, Coinbase Pro und Co werden derzeit 50 Prozent und mehr Volumina gehandelt als gestern – und schon da war es ein intensiver Tag.

 

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