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Codeship: Start-up mit Wiener Wurzeln holt sich 7 Mio. US-Dollar, um sein Team schnell zu vergrößern

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Das Codeship-Team beim Analog-Segeln. © M. Plassnig
Das Codeship-Team beim Analog-Segeln. © M. Plassnig

Wie Codeship-Gründer und CEO Moritz Plassnig TrendingTopics.at mitteilte, hat das 2011 gegründete Start-up mit Büros in Wien und Boston sieben Millionen US-Dollar Investment in der Series-A-Runde aufgestellt. Als Leadinvestor kommt Ascent Venture Partners aus Boston an Bord, das sich auf Start-ups in den Bereichen Big Data, Cybersecurity, Cloud und IoT spezialisiert hat. Die bestehenden Investoren, darunter Sigma Prime Ventures, Boston Seed Capital und F-Prime Capital sind in der Runde mitgezogen. Nach Investmentrunden im Dezember 2015 (1,5 Mio. US.Dollar, TrendingTopics.at berichtete) sowie im Februar 2014 (2,6 Mio. US-Dollar) hat Codeship damit insgesamt 11,1 Millionen US-Dollar aufgestellt.

Über die aktuelle Firmenbewertung und die Prozentanteile, die Codeship in der Runde an die Investoren abgegeben hat, will Plassnig keine Auskunft geben. Es seien „marktübliche Prozentwerte“ abgegeben worden.

Codeship bietet anderen Unternehmen einen Cloud-Dienst, mit dem diese Aktualisierungen ihrer Software möglichst schnell und fehlerfrei veröffentlichen können – vom Online-Shop bis zum Online-Banking. Aktuell hält Codeship laut Plassnig bei rund 2.000 Kunden, die eine monatliche Gebühr ab 41 US-Dollar für den Dienst abdrücken. Zu den Kunden zählen unter anderem Start-ups wie Product Hunt, Invision oder Lending Crowd sowie die Texas A&M University oder das US-Handelsunternehmen Sears.

Ausbau des Teams

„Wir brauchen einfach mehr Mitarbeiter, um den Support für unsere Kunden machen zu können“, sagt Plassnig. Das frische Kapital soll vor allem in den Ausbau des Teams fließen, das derzeit aus 30 Leuten besteht. 25 arbeiten in Boston, drei in Wien. Laut Plassnig würde man auch neues Personal in Österreich anstellen wollen. Und: „Das Geld ist der unwichtigere Teil der Runde, viel wichtiger ist, dass wir uns sehr gut mit den Investoren verstehen“, so Plassnig. Ascent Venture Partners würde Codeship helfen können, die richtigen Talente zu bekommen.

Besonderen Zuspruch bei der Kundschaft erfährt derzeit das Codeship-Produkt „Jet“, ein Testing-Tool für Docker. Bei Docker handelt es sich um eine Software-Plattform, mit der unter anderem BBC News, Business Insider, Spotify, Uber, Yelp, Washington Post, eBay oder Lyft arbeiten.

Laut Plassnig könne man mit Codeship prinzipiell sämtliche Software auf einwandfreies Funktionieren testen, die auf Linux-Systemen läuft. Was das Start-up noch nicht anbieten kann, ist die Unterstützung für Microsoft-Software oder die mobilen Plattformen iOS und Android. Das Ziel sei aber, dass Kunden einmal sämtliche Software mit Codeship testen können. Der Markt dafür würde immer größer werden. „Unsere Kunden sind schneller beim Entwickeln ihrer Software und brauchen nicht mehr Wochen oder gar Monate, um neue Versionen zu releasen“, so Plassnig.

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