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Cluno: Finanzierung von 140 Mio. Euro soll Auto-Abo-Startup beschleunigen

Die Cluno-App. © Cluno
Die Cluno-App. © Cluno

Dass man sich in Zukunft noch ein Auto kaufen wird – von dieser Idee verabschieden sich immer mehr Menschen. Das 2017 gegründete Startup Cluno aus München will dem Trend Rechnung tragen. Die Gründer Nico Polleti, Christina Polleti und Andreas Schuierer bieten Nutzern Autos im Abo an. Im Monatspreis sind dabei sämtliche Kosten (Versicherung, Wartung, Winterreifen, Steuern, Zulassung etc.) enthalten, die Spritkosten muss man zusätzlich noch selber tragen.

Um die neue, flexiblere Form des Leasings schneller wachsen zu lassen, hat Cluno jetzt Fremdkapital in der Höhe von 140 Millionen Euro aufgenommen. Das Geld kommt einer Aussendung zufolge von NIBC, Varengold Bank, der Deutschen Handelsbank und der BMW Bank. Das Kapital setzt sich aus Asset-Backed-Finanzierung, Kredit- und Leasing-Rahmen zusammen.

„An der Schwelle zum Massenmarkt“

Das frische Geld kommt zusätzlich zu jenen 32 Millionen Euro, die Cluno bereits von Investoren aus Deutschland und den USA (Valar Ventures von Peter Thiel, Acton Capital Partners und Atlantic Labs) erhalten hat. „Das Auto-Abo hat als Mobilitätskonzept eine steile Karriere gemacht und bewegt sich an der Schwelle zum Massenmarkt“, meint Cluno-CEO Nico Polleti. „Als Innovationstreiber einer dynamischen Branche wollen wir unser Geschäftsmodell schnellstmöglich auf das nächste Level bringen. Unsere erklärten Ziele sind Skalierung und langfristig Internationalisierung. Das Geld und das Vertrauen der Banken sind dabei ein entscheidender Hebel.“

Derzeit können Nutzer in Deutschland 70 verschiedene Automodelle – vom Opel Corsa um 260 Euro/Monat bis zum BMX X5 um 1300 Euro/Monat – abonnieren. Die Mindestlaufzeit beträgt je Fahrzeug sechs Monate, die Kündigungsfrist liegt bei drei Monaten. Mit dem Modell Auto-Abo ist Cluno längst nicht alleine am Markt – auch Porsche, GM, Mercedes, Audi, Volvo oder Sixt bieten solche Modelle an oder testen sie.

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