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Circly: NÖ-GreenTech-Startup sichert sich Frühphasen-Finanzierung

Jürgen Milde-Ennöckl (tecnet equity), Armin Kirchknopf (Circly), Eric Weisz (Circly) und Doris Agneter (tecnet equity). © Michael Beck
Jürgen Milde-Ennöckl (tecnet equity), Armin Kirchknopf (Circly), Eric Weisz (Circly) und Doris Agneter (tecnet equity). © Michael Beck

Das GreenTech-Startup Circly aus St. Pölten sichert sich eine Frühphasen-Finanzierung in Höhe von 320.000 Euro. Das Geld kommt von aws Preseed und tecnet equity. Zudem konnte das im Februar dieses Jahres von Eric Weisz (CEO), Armin Kirchknopf (CTO) und Bernhard Lutzer (CAI) gegründete Startup mit der Österreichischen Post und Kastner „zwei prominente Referenzkunden“ gewinnen.

Circly für bessere Absatzprognosen

Circly vertreibt eine selbstlernende und autonome Absatzprognose-Software, die auch etwaige Auswirkungen von Marketingkampagnen und den benötigten Personaleinsatz prognostizieren können soll. Co-Founder Eric Weisz erklärt den Ansatz von Circly: „Wir entwickeln einen KI-Baukasten, der es sogar kleinen Unternehmen und geringen Budgets ermöglicht, individuelle KI-Algorithmen ohne Programmierungskenntnisse selbst zu erstellen, um mit verderblichen und sich schnell drehenden Waren ressourcenschonend und effizient zu wirtschaften.“

Die Ressourcen- & Lebensmittelverschwendung im Handel sei ein bekanntes Problem. Produzenten beziehungsweise Händler versuchen den Konsumentenwünschen durch ständige Warenverfügbarkeit nachzukommen. „Das Resultat sind Ineffizienzen und erhöhte Aufwendungen durch gebundenes Kapital, Kosten für Transport, Lagerung, Handling und im schlimmsten Fall die Entsorgung kostbarer Ressourcen wie z. B. Lebensmittel und andere verderbliche Güter“, heißt es von Circly.

KI-Bausatz für alle Unternehmen und Abteilungen

Zwar würden Bedarfs-Planungen  mittels statistischer Methoden auf Basis standardisierter Datenmodelle stattfinden, das sei allerdings zu ungenau und Daten zu relevanten Einflussfaktoren seien oft nicht zugänglich. Darum soll eine KI helfen – beziehungsweise ein KI-Bausatz. Die von Circly vorkonfigurierten KI-Modelle sollen ermöglichen, „ohne Fachwissen das Potenzial von Big Data, maschinellem Lernen und Data-Science zu nutzen“, um „genaue und flexible Bedarfs-, Umsatz und Budgetprognosen“ zu berechnen.

Als Geschäftsmodell wurde ein AI-as-a-Service-Ansatz gewählt, wo durch die Zahlung einer monatlichen Gebühr eine Nutzungslizenz erworben wird. Unternehmen können vor der Anbindung eine Prototypenphase durchlaufen. Nach dieser Phase wird laut Circly „die Datenpipeline per API-Schnittstelle aufgebaut“ und ein automatischer Datentransfer aktiviert. Doris Agneter von tecnet equity: „Das GreenTech-Startup löst mit seinem KI-Ansatz gleich mehrere zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Circly tritt an, um kostbare und knappe Ressourcen neu zu planen und zu optimieren. Der vielfältige, globale Bedarf für diese Software und das erfahrene Gründerteam haben uns die Investment-Entscheidung diesmal besonders leicht gemacht.“

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