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Chinesischen Miner wird der Strom abgedreht, Bitcoin-Preis fällt erneut

Bitcoin Bubbles. © Pixabay

In der chinesischen Provinz im Südwesten des Landes gehen Behörden wie angekündigt hart gegen Einrichtungen vor, die Krypto-Mining betreiben. Die lokale Energiebehörde hat nun 26 offiziell angemeldete Mining-Farmen vom Netz genommen. Zuvor war in mehreren Provinzen kommuniziert worden, dass Unternehmen nicht mehr auf Strom in China zurückgreifen dürfen und ihnen Konsequenzen drohen würden.

Der Bitcoin-Kurs und nahezu sämtlichen anderen Krypto-Werte haben auf die Entwicklung in China negativ reagiert. Insgesamt ist der Krypto-Markt in den vergangenen 24 Stunden um etwa sieben Prozent eingebrochen. BTC selbst ist nunmehr bei 27.500 Euro gelandet. Das bedeutet einen Einbruch von 20 Prozent gegenüber Vorwoche sowie ein Zurückfallen auf das Level von Ende Jänner – also bevor Positiv-News wie das Tesla-Investment oder der Coinbase-Börsengang die Krypto-Märkte auf neue Höhen trieb.

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Sichuan ist nach Xinjiang die wichtigste Provinz für Bitcoin-Mining in China. Das Abdrehen des Stroms für die Mining-Firmen vor Ort machte sich auch sogleich in der Bitcoin-Hashrate bemerkbar. Sie ist auf ein 8-monatiges Tief gefallen und zeigt, dass die Aktivität von BTC-Schürfern drastisch gefallen ist. Da auch die Provinzen Innere Mongolei, Xinjiang und Yunnan hart gegen Krypto-Miner vorgehen, sind weitere Abstürze der Hashrate zu erwarten – und in Folge weitere Preisfluktuationen.

 

Abwärtsspirale zwischen China und Musk

Bemerkenswert ist jedenfalls, dass das faktische Vorgehen chinesischer Behörden gegen Bitcoin-Miner keine so starken Preisschwankungen auslöst wie alleine die Ankündigung solcher vor einigen Wochen. Auch das zeigt wieder einmal, wie stark der Markt auf schlechte News reagiert, die ankündigen, was in der Zukunft passieren wird oder könnte.

Generell ist China ein wesentlicher Faktor im Bitcoin-Business, da in dem Land die mit Abstand meisten Miner sitzen. Sie wollen seit vielen Jahren vom günstigen Strom im Land, der auch mit Hilfe von sehr viel Kohle- und Atomkraft erzeugt wird, profitieren. Das wiederum hat die Diskussion um die Umweltschädlichkeit von Bitcoin befördert, was wiederum Elon Musk dazu brachte, BTC-Zahlungen bei Tesla vorübergehend auszusetzen – bis Bitcoin wieder grüner produziert wird.

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