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Chatvisor: Screen-Sharing-Lösung des Linzer Startups bei Erste Bank im Einsatz

Markus Wagner, Horst-Georg Fuchs und Mathias Holzinger von Chatvisor. © Chatvisor
Markus Wagner, Horst-Georg Fuchs und Mathias Holzinger von Chatvisor. © Chatvisor

Sie nennen es „Co-Browsing“: Die Linzer Jungfirma Chatvisor hat sich mit der Erste Bank einen großen Kunden geangelt. Diese setzt die Screen-Sharing-Lösung künftig im im Kunden-Support dafür ein, um bei Anfragen etwa zu Funktionen des Telebanking der Firmenkunden direkt am Display des Kunden helfen zu können. Dabei kann der Kunde dem Bankberater den Zugriff auf seinen Bildschirm erlauben.

„Wenn uns Kundinnen und Kunden mit Support-Anfragen anrufen, sehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht, was der Kunde gerade auf seinem Bildschirm sieht. Das macht es schwieriger, die Anliegen der Kundinnen und Kunden unmittelbar zu verstehen und gleich die passende Lösung zu finden“, so Michael Havas, Geschäftsführer des s ServiceCenter der Erste Bank und Sparkassen.

Fernzugriff ohne Software-Installation

Anders als bei anderen Screen-Sharing-Lösungen muss der Bankkunde bei Chatvisor keine Software installieren, sondern kann den Zugriff einfach via Browser erlauben. Dabei wird kein Live-Video an den Bankberater übertragen, sondern nur Code. Hinsichtlich Datenschutz ist das von Vorteil, weil der Zugriff des Mitarbeiters sich technisch auf die Unternehmenswebseite beschränkt. Außerdem können dargestellte Felder und Inhalte, die sensible Daten beinhalten (z.B. Kontostand, Anmeldedaten etc.), gezielt von der Datenübertragung ausgeschlossen werden sie werden auf Seiten des Mitarbeiters durch Platzhalter ersetzt.

Chatvisor ist von Markus Wagner, Horst-Georg Fuchs und Mathias Holzinger ist 2018 gestartet und hat mehrere Services im Angebot. Neben der Co-Browsing-Lösung gibt es auch Chatbot-Lösungen und Analyse-Tools für das Verhalten von Nutzern auf Web-Diensten. Die Co-Browsing-technologie gilt dem Startup aber als jenes Produkt, von dem man sich deutlich von Mitbewerbern abheben kann. 2019 hat das Startup eine mittlere sechsstellige Summe von Investor eQventure aus Graz erhalten.

+++ Chatvisor: Linzer Startup schnappt sich eQventure-Investoren +++

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