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Cashy: Wiener Startup will Pfandleihe digitalisieren

Thomas Mang und Patrick Scheucher von Cashy © PULS4 / Gerry Frank
Thomas Mang und Patrick Scheucher von Cashy © PULS4 / Gerry Frank

Das Wiener Startup Cashy bietet eine digitale Plattform an, auf der Kunden Wertgegenstände gegen einen Pfandkredit tauschen können. Vor allem technische Besitztümer wie Smartphones oder Laptops können User gegen bare Münze auswechseln. Um ihre Plattform international ausbauen zu können, brauchen die Fintech-Gründer ein Investment. Sie hoffen bei 2 Minuten 2 Millionen auf Unterstützung.

„Kredit abschließen oder direkt verkaufen“

„Kunden können bei uns entweder einen Pfandkredit abschließen oder einen Gegenstand direkt verkaufen. Unsere Bewertungssoftware ermittelt sofort die Höhe des möglichen Kredits oder des Verkaufswerts“, erklärt Cashy-Mitgründer und CEO Patrick Scheucher. User sollen mit einer mobilen Website angeben können, welches Objekt sie verpfänden oder verkaufen wollen. Danach müssen sie Angaben darüber machen, in welchem Zustand sich der Gegenstand befindet. Anhand dieser Informationen errechnet das System sofort automatisch den Wert.

Cashy: Wiener Pfandleihe-Startup holt „hohes sechsstelliges“ Investment

Laut den Gründern kann die Software mehr als 40.000 Produkte erkennen. Sie stammen zu einem großen Teil aus dem Bereich der Elektronik. Jedoch könnten Nutzer auch andere Objekte wie beispielsweise Designer-Handtaschen anbieten. Diese Produkte verifiziert das Startup mit einer US-Software, die die Oberfläche scannt. So kann sie feststellt, ob es sich bei einer Tasche um ein echtes Exemplar oder eine Fälschung handelt. Stimmen die Angaben der User, erhalten sie exakt den angegebenen Preis dafür.

400.000 Euro für internationalen Ausbau

Cashy arbeitet mit mehreren E-Commerce-Partnern zusammen, um die von Anwendern verkauften Produkte weiter zu vertreiben. In den vergangenen anderthalb Jahren seien auf der Plattform mehr als 10.000 Deals mit einem Volumen von vier Millionen Euro über die Bühne gegangen. Die Kreditbeträge liegen den Gründern zufolge durchschnittlich bei 400 Euro, wobei eine Monatsgebühr von 20 Euro bestehe. Der monatliche Umsatz des Unternehmens belaufe sich auf 150.000 Euro.

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Bereits jetzt haben die Cashy-Gründer eine Million Euro an Eigenkapital in ihr Startup investiert. Auch an auswärtigen Geldanlegern mangelt es der Jungfirma nicht. Bei einer Investitionsrunde vor sieben Monaten habe Cashy eine Bewertung von fünf Millionen Euro erhalten. Erst im März konnte das Unternehmen ein Millioneninvestment einsammeln (Trending Topics berichtete). Dennoch brauchen die Gründer weiteres Kapital für den internationalen Ausbau. Für eine Geldanlage von 400.000 Euro bieten sie Firmenanteile von fünf Prozent. Ob sie mit ihrem Konzept überzeugen können, ist am Dienstag zu sehen.

Die Gründer von Cashy treten am 20. April ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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