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cashpresso: Wiener Fintech-Startup punktet beim „E-Commerce Germany Award 2019“

Die cashpresso-Gründer Jörg Skornschek, Daniel Strieder und Michael Handler. © cashpresso
Die cashpresso-Gründer Jörg Skornschek, Daniel Strieder und Michael Handler. © cashpresso

Ursprünglich mit einer App gestartet, über die sich Nutzer Schnellkredite von bis zu 1.500 Euro holen können, hat sich das Wiener Startup Credi2 mit der Marke cashpresso seit dem Start 2016 stark weiter entwickelt. Mittlerweile bietet die Wiener Firma der Gründer Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek in Online-Shops die Möglichkeit an, Ratenzahlungen beim Kauf von Produkten zu machen. Integriert ist der Dienst etwa bei McShark, Refurbed oder dem EduStore.

Nun ist der „E-Commerce Germany Award 2019“ für die beste Payment Solution an cashpresso verliehen worden. Eine 18-köpfige Expertenjury wählte aus zehn Finalisten – darunter etwa Paysafe Group oder Novalnet AG – das Wiener Fintech zum Gewinner. Wichtig für den Award ist der Schritt von cashpresso hinaus von Online-Shops hinein in den stationären Handel. Ratenzahlungen in Geschäften sollen ab März möglich sein.

Der Award wird für in Deutschland tätige Fintech-Unternehmen in mehreren Kategorien vergeben. Neben cashpresso wurden etwa auch Idealo, intershop oder Productsup ausgezeichnet.

Schritt in den Offline-Handel

“Durch unsere neue Produkterweiterung steigen wir zu einem der wenigen Omnichannel-Anbieter für flexible Teilzahlungen auf. Somit können wir völlig neue Kundenschichten bedienen, die größtenteils offline operieren. Gerade das Interesse von Tierärzten, Fahrschulen und Autowerkstätten ist groß”, sagt Mitgründer und CEO Daniel Strieder. Für Händler ist der Dienst kostenlos, Kunden wird dabei 60 Tage zinsfreie Finanzierung angeboten. Ab Tag 61 fallen 14,99 Prozent eff. Zinsen pro Jahr auf den noch ausstehenden Betrag an. Die maximale Kaufsumme beträgt derzeit 2.000 Euro bei einer Anzahlung von 500 Euro.

Nach dem Schritt in den Offline-Handel will cashpresso gemeinsam mit neuen Partnerbanken neue Payment-Lösungen entwickeln. Bis dato ist die Deutsche Handelsbank jener Partner, der die nötige Banklizenz für die Kreditgeschäfte stellt.

Millionen-Investments

Die Credi2 GmbH ist eines jener österreichischen Fintech-Startups, die bis dato besonders viel Investment erhalten haben. Beim Start des ersten Produkts 2016 wurde eine 700.000-Euro-Runde mit Hansi Hansmann, Speedinvest und den Runtastic-Gründern bekannt gegeben. Im Februar 2017 gab es dann die zweite Investmentrunde in der Höhe von zwei Millionen Euro – Reimann Investors und Dieter von Holtzbrinck Ventures kamen neu an Bord. 2018 wurden dann weitere 3,5 Millionen Euro von bestehenden Investoren sowie dem neuen Geldgeber Hevella Capital in das Startup gepumpt (Trending Topics berichtete).

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