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Wiener Startup Carployee sichert sich sechsstelliges Seed-Investment

Bei der #glaubandich-Challenge Mobility in Klagenfurt. © Trending Topics / David Bitzan
Carployee-Günder Albert Vogl-Bader bei der #glaubandich-Challenge Mobility in Klagenfurt. © Trending Topics / David Bitzan

Das Mobility-Startup Carployee hat sich rund ein Jahr nach der Gründung ein Seed-Investment gesichert. Unternehmer und Investor Oskar Obereder ist mit 100.000 Euro bei dem Jungunternehmen eingestiegen. Dafür hat hält der frühere Gründer des Internet-Providers Silver Server laut Firmenbuch über seine Beteiligungsgesellschaft Bom Vento nun fünf Prozent an dem Startup.

„Carployee fördert das Employer Branding von Unternehmen, hilft den Mitarbeitern und schont dabei auch noch die Umwelt. Unternehmen können die Lösung entsprechend ihrer CI/CD whitelabeln und die eingesparten CO2-Werte im Nachhaltigkeitsbericht positiv hervorstreichen“, so Obereder.

Corporate Carpooling: Carsharing unter Mitarbeitern

Carployee entwickelt eine Software für Corporate Carpooling, damit Mitarbeiter gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit fahren können, anstatt sich einzeln durch den Verkehr zu quälen. „Es gibt unzählige Argumente, die für Corporate Carpooling sprechen und kein einziges dagegen“, sagt CEO Albert Vogl-Bader, der das Unternehmen 2018 gemeinsam mit Gernot Panholzer (CPO Frontend), Moritz Wenko (CTO Backend) und Kambis Kohansal Vajargah (COO) gegründet hatte.

+++  Carployee: Mit möglichst wenigen Autos möglichst viele Mitarbeiter in die Firma fahren  +++

Mitarbeiter eines Unternehmens werden ähnlich wie bei Uber über eine App verbunden: Fahrer und Mitfahrer werden entsprechend ihrer Routen koordiniert. Zusätzlich können Unternehmen individuell Belohnungen für gespartes CO2 vergeben – das können zusätzliche Urlaubstage, Gutscheine oder etwa spezielle Parkplätze sein. „Unsere Lösung reduziert auf der einen Seite Unmengen an CO2 und intensiviert auf der anderen Seite das Miteinander in Unternehmen, die wiederum zusätzlichen Spielraum für die Incentivierung von Mitarbeitern erhalten“, so Vogl-Bader.

Sieger der #glaubandich-Challenge Mobility

Carployee hat sich in Österreich bereits erste Kunden gesichert – etwa die Johannes Kepler Universität in Linz und der Softwarepark Hagenberg. „Das zusätzliche Kapital ermöglicht uns weitere Wachstumsschritte, um in Zukunft noch mehr Autos von Österreichs Straßen zu holen“, sagt der Carployee-CEO. Erst kürzlich hatte das Startup die #glaubandich-Challenge Mobility in Klagenfurt gewonnen.

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