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Cargobikes & E-Transporter: Post setzt bei Zustellung zunehmend auf Elektro

© Österreichische Post AG/Christian Husar
© Österreichische Post AG/Christian Husar

Auf der letzten Meile emmissionsfrei zustellen – das ist bis 2030 das erklärte Ziel der österreichischen Post. Sie betreibt mit derzeit rund 1.600 Fahrzeugen bereits den größten Elektro-Fuhrpark des Landes – und baut diesen jetzt weiter aus. So hat das Unternehmen insgesamt 249 Elektrotransporter von Renault (Modell Kangoo Z.E.) gekauft.

110 rein elektrische Kleintransporter wurden bereits übernommen, 139 weitere Einheiten befinden sich aktuell in Auslieferung. Sie haben eine Reichweite von bis zu 230 Kilometern und können 4.600 Liter Ladung transportieren.

Doch bei Elektroautos soll es nicht bleiben. In Wien testet die Post aktuell im dritten Bezirk den Einsatz von Elektro-Lastenrädern. „Die Zustellung mit dem E-Lastenrad soll eine komplette Tour mit dem Transporter ersetzen. Das heißt, dass die gleiche Menge an Paketen zugestellt werden kann wie mit einem regulären Dieselfahrzeug“, heißt es seitens Post.

E-Cargobikes von Rytle

Zum Einsatz kommen dabei E-Lastenräder der Firma Rytle aus Bremen in Deutschland. Das Unternehmen hat sich auf Logistik in der Stadt spezialisiert. Die Lastenräder mit Radnabenmotoren (Treten muss man zusätzlich) können mit standardisierten Wechselcontainern beladen werden, die wiederum bei einem so genannten „City Hub“ abgeholt werden. Ein Lkw bringt davor die zu liefernden Pakete in das City Hub, von dort starten die Zusteller mit den alternativen Fahrzeugen.

Rytle ist ein Joint Venture der Joint Venture zwischen dem Beratungsunternehmen Orbitak AG und dem Anhänger- und Aufbauhersteller Krone. Im Testeinsatz sind die elektrischen Cargobikes etwa auch bei UPS.

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