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Car2Go + Drive Now = Share Now

Der BMW i3 in Wien. © DriveNow
Der BMW i3 in Wien. © DriveNow

Um US-Diensten im Mobilitätsbereich etwas Europäisches entgegen zu halten, haben Daimler und BMW beschlossen, ihre Services zusammen zu legen. Dazu soll mehr als eine Milliarde Euro investiert werden, um fünf Joint Ventures (Reach Now, Share Now, Free Now, Park Now und Park Mobile und Charge Now) zu befeuern. Die beiden deutschen Autobauer wollen sich so gegen Uber, Waymo und die Ambitionen anderen Autokonzernen rüsten, den Markt für urbane Mobilität auf den Kopf zustellen.

Zwei Konkurrenten gehen zusammen

Für Konsumenten am offensichtlichsten wird die Zusammenlegung der Carsharing-Dienste Drive Now und Car2Go sein, die zusammen 20.000 Fahrzeuge und etwa 4,4 Millionen Kunden haben. Sie sollen künftig Share Now heißen. Seit heute kann man in jenen Städten (z.B. Wien), in denen beide Dienste verfügbar sind, die Autos des jeweils anderen in den Apps buchen.

In Wien funktioniert das bereits, allerdings nur, wenn man auch ein Konto bei beiden Diensten hat. Ein Car2Go-Nutzer, der ein Drive-Now-Auto buchen möchte, muss sich als ein Konto beim ehemaligen Konkurrenten von Car2Go anlegen. Im Laufe des Jahres soll dann eine gemeinsame App unter dem Namen Share Now erscheinen.

Insgesamt legen Daimler und BMW 13 verschiedene Services zu fünf neuen Joint Ventures zusammen:

Reach Now + Moovel = Reach Now (Buchung für Bahn, Öffis, Taxis)

Share Now  + Car2Go = Drive Now

MyTaxi + Chauffeur Privé + Clever Taxi + Beat = Free Now (Taxis, Limousinen)

Park Now + Park Mobile = Park Now (Parkdienste)

Charge Now und Digital Charging Solutions = Charge Now (Ladestationen für Elektroautos)

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