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BUX: Neobroker dockt per Open Banking an N26 und Revolut an

© BUX
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Die Trading-App BUX aus den Niederlanden ist eine jener Neobroker, die Menschen in Europa dazu bringen wollen, mehr in Aktien und ETFs zu investieren. 2020 hat durch die Corona-Krise Achterbahnfahrten an den Börsen ausgelöst und viele Menschen auf die Idee gebracht, ihr Erspartes doch mal am Aktienmarkt zu investierne. Neben BUX sind es Startups und Firmen wie nextmarkets, Trade Republic, eToro oder Bitpanda, die als Neobroker dem großen Vorbild Robinhood aus den USA eine europäische Antwort liefern wollen.

BUX aus den Niederlanden ist derzeit in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien und den Niederlanden verfügbar und zählt etwa 350.000 Nutzer. Um sich von den anderen Anbietern am Markt abzuheben, setzt das Unternehmen jetzt voll auf Open Banking. Das bedeutet: Auf Baiss der PSD2-Richtlinie der EU können Anleger in Österreich nun innerhalb der BUX Zero-App mit ihrem Bankkonto verbinden und von dort Geld auf ihr BUX Zero-Konto überweisen. BUX setzt dabei auf die Open-Banking-APIs von Yapily. Angebunden sind vorerst die beiden Neobanken Revolut und N26.

Kein Zugriff auf Kontoinformationen

„Derzeit verwenden wir bei BUX das Produkt von Yapily nur für Einzahlungen. Der Kunde wählt die Schnellüberweisung in der App aus,  und aufgrund unserer Integration mit Yapily wird der Kunde dann zu seiner Banking-App weitergeleitet. In der Banking-App bestätigt der Kunde, dass er eine Einzahlung für BUX Zero vornehmen möchte, und damit erfolgt der Geldtransfer. Der Kunde wird danach zurück zur BUX Zero App geleitet“, so Yorick Naeff, COO von BUX, gegenüber Trending Topics. „Aktuell sind die Banken Revolut und N26 verbunden. Schon sehr bald werden weitere österreichische Banken verfügbar sein.“ Man habe mit den Neobanken begonnen, weil ihre Apps am schnellsten durch Open Banking integrierbar waren.

Wer nun BUX in Kombination mit seinem Konto von N26 oder Revolut benutzen will, muss keine Angst um seine heiklen Kontoinformationen haben. „BUX verwendet nur den PIS-Teil (Payment Initiation Services) von Open Banking und nicht den AIS (Account Information Services)“, so Naeff. „BUX erhält daher zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf vertrauliche Bankinformationen der Benutzer, sodass Benutzer keinen Zugriff widerrufen müssen. Die einzige Ausnahme wäre der Name des Benutzers und die IBAN, die nicht über AIS empfangen, sondern direkt vom Benutzer bereitgestellt und DSGVO konform gespeichert werden.“

Niedrige Gebühren locken Kunden

Generell lockt BUX Nutzer wie viele anderen Anbieter mit niedrigen Gebühren. „BUX erhebt keine Provisionen für den Kauf oder Verkauf amerikanischer Aktien. Für Transaktionen mit europäischen Aktien bietet BUX die Zero Order an“, so Naeff weiter. „Dieser Auftrag ist provisionsfrei und wird gegen 16:00 Uhr ausgeführt. Wenn ein Nutzer seine Transaktion in europäischen Aktien sofort als eine Limit- oder Market Order ausführen lassen möchte, erhebt BUX eine Provision von 1 Euro. Für ETFs bieten wir den selben Service an.“

Warum beflügelt die Nullzinspolitik Neobroker-Startups, Manuel Heyden?

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