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Business Beat: Frische Investorengelder für Tiroler HR-Startup

Andreas Hermann, CEO von Business Beat. © Business Beat
Andreas Hermann, CEO von Business Beat. © Business Beat

Das Tiroler Startup Business Beat meldet ein gutes abgelaufenes Geschäftsjahr: Der Umsatz konnte fast verdreifacht und die internationale Expansion weiter vorangetrieben werden. Business Beat ersetzt langwierige jährliche Mitarbeiterbefragungen „durch einen permanenten Dialog zwischen Mitarbeitern und Unternehmen“. Die Finanzierung des Wachstums wurde durch die Innsbrucker Gründungsinvestoren MAD sichergestellt.

300.000 Euro an Eigenkapital haben die Investoren bereits zur Verfügung gestellt. Auf Nachfrage wurde Trending Topics bestätigt, dass die Investition „ganz frisch“ ist. Die Runde sei erst Ende Juni abgeschlossen worden. MAD agiere nicht nur als reiner Finanzinvestor, „sondern als Co-Gründer, dem eine starke und nachhaltige Geschäftsentwicklung wichtig ist“.

„Permanenter Kontakt zu Mitarbeitern wichtig“

Business Beat wurde 2017 von einem Team aus Arbeitspsychologen, Informatikern und Unternehmern gegründet, heißt es in einer Presseaussendung. Tatsächlich existiert das Unternehmen laut Firmenbuch bereits seit 2013, vier Jahre später dürfte es umfirmiert oder umgegründet worden sein. Seit damals jedenfalls bietet Business Beat ein Tool, das durch „kurze, aber regelmäßige Online-Befragungen die Kommunikation, Koordination und Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessern“ sollen.

CEO Andreas Hermann dazu: „Speziell die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig der permanente Kontakt zu den Mitarbeitern ist – und wie Unternehmen auch während einer Krise von einer Investition in die Employee Relationship profitieren können. Dadurch konnte der Erfolgskurs von Business Beat nochmals weiter an Fahrt aufnehmen“. Abgerechnet wird übrigens in einer „Flat Rate“ anstatt pro Mitarbeiter.

Weiter auf Expansionskurs

Nationale und internationale Kunden aus Branchen wie Tourismus oder Industrie würden auf Business Beat setzen, insgesamt über 1.000 Unternehmen. Hermann: „Am Beispiel unseres Kunden XXXLutz zeigt sich, wie gut unsere Software speziell für den Retail-Bereich geeignet ist. In unserem Tool können die komplexen Strukturen des Kunden perfekt abgebildet werden“.  Dank der „Multi-Language-Systematik“ stehe auch einem weltweiten Roll out nichts im Wege.

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