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Breitbandausbau: Bundesministerium stellt 150 Millionen für Ausbau bereit

Telekomministerin Köstinger stellt 150 Millionen Euro zur Verfügung. © BMLRT / Paul Gruber
Telekomministerin Köstinger stellt 150 Millionen Euro zur Verfügung. © BMLRT / Paul Gruber

Viel Geld für den Breitbandausbau: Telekomministerin Elisabeth Köstinger erteilte heute eine Förderzusage in Höhe von insgesamt über 150 Mio. Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze in Österreich. In mehr als 300 Gemeinden soll „der Ausbau der Breitband Infrastruktur massiv vorangetrieben“ werden.

Die Förderzusagen stammen aus den Programmen Access, Leerrohr und Connect. Mit diesen Förderzusagen werden außerdem 33 Unternehmen Investitionen von über 300 Millionen Euro am Standort Österreich tätigen, heißt es vom Bundesministerium. Bundesministerin Elisabeth Köstinger: „Die Investition in ein flächendeckendes, schnelles Breitband-Internet ist eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich. Von schnellem Internet profitieren einerseits die Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch die Unternehmen in den Regionen. Gleichzeitig machen wir Österreich zukunftsfit und tragen zur Chancengleichheit zwischen Stadt und Land bei.“

Flächendeckende Versorgung bis 2030

38 Bildungseinrichtungen und Klein- und Mittelbetriebe in 28 Gemeinden werden darüber hinaus auch unmittelbar mittels Glasfaser an das Internet angeschlossen, womit der bereits bestehende unmittelbare Bedarf an Glasfaser-Anbindungen erfüllt und gleichzeitig Zugangspunkte für den weiteren Ausbau von Glasfasernetzen geschaffen werden. „Bis 2030 wollen wir unser Land flächendeckend mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgen. Das ist ein großes Ziel, das wir nur gemeinsam mit Gemeinden, Ländern und Unternehmen erreichen können“, erklärt Köstinger den weiteren Ablaufplan.

Drei Förderprogramme

Das Geld stammt wie bereits erwähnt aus drei Förderprogrammen. Das Access Programm ziele darauf ab, „leistungsfähige Glasfasernetze weiter auszudehnen und damit größere Flächen mit zukunftssicheren Breitbandnetzen zu versorgen.“ Mit einer Fördersumme von 143 Mio. Euro wird der Breitbandausbau in 247 Gemeinden vorangetrieben. Die Bundesländer Oberösterreich (56,9 Millionen Euro), Steiermark (50,2 Millionen Euro) und Niederösterreich (29,5 Millionen Euro) erhalten laut der Aussendung den Großteil der Förderungen.

Im Programm „Leerrohr“ erhalten zwölf Fördernehmer die Zusage und erhalten somit eine Fördersumme in der Höhe von rund sieben Mio. Euro. Dadurch werden insgesamt Investitionen in der zweieinhalbfachen Höhe der Förderungsmittel (17 Mio. Euro) initialisiert. Das Leerrohr Programm richte sich vorrangig „an Gemeinden, die Grabungsarbeiten durchführen oder dies vorhaben, um kostengünstig zusätzliche Rohre für neue Breitbandleitungen mitverlegen zu können.“

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Zuletzt gibt es noch das Programm „Connect“. Hier erhalten 32 Bildungseinrichtungen sowie sechs KMUs die Förderzusage für einen Glasfaseranschluss. Sie erhalten eine Fördersumme in der Höhe von rund einer Million Euro. „Ziel dieses Programms ist es KMUs oder Schulen mit einem Glasfaseranschluss auszustatten und ihnen dadurch einen schnelle Internetzugang zu ermöglichen“, so Köstinger.

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