Channel

Crypto

Umfrage

Blockpit: Bitcoin-Investoren investieren auch 2021 fleißig weiter

Blockpit-CEO Florian Wimmer. © Blockpit
Blockpit-CEO Florian Wimmer. © Blockpit

Das Linzer Krypto-Startup Blockpit hat eine Umfrage unter 500 eigenen Kunden durchgeführt. Das Thema: Investitionen in Kryptowährungen. Geht es nach den Besitzern, hält der Aufschwung weiter an: 90 % der befragten Personen gaben an, dass sie einen weiteren Aufschwung des Kryptomarktes für 2021 erwarten.

Blockpit: „Positive Entwicklung von Kryptowährungen“

70 Prozent würden außerdem planen, weiterhin in Bitcoin zu investieren, rund 66 Prozent wollen den generellen Anteil an Kryptowährungen in ihrem Investment-Portfolio steigern. Florian Wimmer, Geschäftsführer und Gründer von Blockpit sieht eine gestiegene Akzeptanz in der Bevölkerung: „Der aktuelle Kurssprung stützt sich definitiv auf die zahlreichen Entwicklungen der letzten Jahre, wenn es um Regulierung und zunehmende Akzeptanz in der Bevölkerung geht. Die aktuelle Rally wird vor allem von institutionellen Anlegern getrieben, für welche nun auch die Tore zum Kryptomarkt geöffnet wurden. Unsere Umfrageergebnisse bestätigen diese positive Entwicklung.“

Fast alle investieren auch nächstes Jahr

Entsprechend positiv wird der Markt derzeit gesehen. Auf die Frage, ob die Teilnehmer im kommenden Jahr weiter in Kryptowährungen investieren wollen, antworteten in der Studie 96,2 % mit einem klaren „Ja“. 76,6 % sehen in Kryptowährungen „die Zukunft der Finanzen“ und tippen ebenfalls auf eine „weiter anhaltende Dominanz“ des Bitcoin (74,5 %). 90,6 Prozent der befragten Personen gehen zudem davon aus, dass der Kryptomarkt auch kommendes Jahr weiter steigen wird.

Große Hoffnungen

Zuletzt sorgte der Bitcoin-Kurs bekanntlich für viel Freude bei den Anlegern. Erst gestern erreichte der Bitcoin-Kurs die Grenze von 19.000 US-Dollar – zum Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar fehlt damit nicht mehr viel. Es gibt zudem einige Gründe, die für eine weitere Rekordjagd der Kryptowährung sprechen. Der Faktor „Zukunftssicherheit“ dürfte auch bei den Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern eine Rolle gespielt haben: „Als Gründe für die Investition in Kryptoassets gaben 76,1 % an, hier die ‚Zukunft der Finanzen‘ zu sehen. 62,2 % sind an der Technologie interessiert und 42,3 % sehen den Bitcoin als ‚digitales Gold'“, heißt es in der Studie.

Der Großteil der Investoren (51,7 %) investiere in den Bitcoin seit dem Jahr 2017 oder 2018. Deutlich weniger begannen damit zwischen 2009 und 2016 (27,8 %) oder erst nach dem Hype-Jahr 2018 (20,8 %). 56,6 % der befragten Personen gaben in der Umfrage an, die Kryptowährung länger als ein Jahr in ihrem Portfolio behalten zu wollen und 29,2% meldeten nur einige wenige Trades pro Jahr, die sich laut Blockpit mit der Volatilität des Bitcoins erklären lassen. Dennoch scheint es eine gestiegene Motivation, in Bitcoin und Co zu investieren, zu geben: 8,2% der Befragten gaben an, bis zu 30 % ihres Nettoeinkommens insgesamt in Finanzprodukte zu investieren. Und 9 % der Befragten gaben an, dass sie sogar noch mehr in Krypto investieren würden, wenn sie nur mehr Geld hätten.

Zur Methodik der Umfrage

Die Umfrage wurde Anfang November unter mehr als 500 Kunden des Kryptodienstleisters Blockpt durchgeführt, allesamt Besitzer von Kryptowährungen. Männer waren mit 93 % stark überrepräsentiert und gaben ihr durchschnittliches Alter mit 39 Jahren an (Frauen: 41 Jahre). Rund die Hälfte der Teilnehmer besitzt mindestens ein Bachelor- (18,5 %), Master- (27,8 %) oder Doktorats-Abschluss (3,6 %) einer Universität. 20% der Befragten verfügen laut der Umfrage über mehr als € 65.000 netto pro Jahr. Der Großteil gibt an, mit bis zu € 45,000 netto jährlich in ihrem Haushalt auszukommen. Knapp 60 % sind angestellt und 20,5 % gaben eine selbstständige Tätigkeit an.

+++Crypto-Investments: Blockpit und Bitpanda kooperieren in Sachen Steuern+++

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen

Mehr von Trending Topics