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Bitcoin: Zum Jahresende sind die 30k nun tatsächlich in Reichweite

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Was für ein Finish. Das Krisenjahr 2020 wird für Bitcoin zum beispiellosen Erfolgjahr – und wenn es so weiter geht, dann könnte es sich noch ausgehen, dass der Kurs vor Mitternacht und damit Ende des Jahres 2020 noch bei einem Preis von 30.000 Dollar landet. Anfang des Jahres hätte damit wohl kaum jemand gerechnet, als der Preis noch bei etwa 7.200 Dollar lag. Mittlerweile hat sich BTC in diesem Jahr mehr als vervierfacht und wohl für viele neue Krypto-Millionäre auf diesem Planeten gesorgt.

Seit dem Corona-bedingten Preissturz im März hinunter auf 4.700 Dollar ist Bitcoin über die Monate über sich selbst hinaus gewachsen. Ende November konnten die Anhänger über ein neues Allzeithoch jubeln – der bisherige Preisrekord von Anfang 2018 war geschlagen. Dann, am 16. Dezember, fiel die Marke von 20.000 Dollar. Seither, in nur 15 Tagen, hat BTC noch einmal um mehr als 9.000 Dollar zugelegt und wartet jetzt nur darauf, die Hürde von 30.000 Dollar zu nehmen.

Bitcoin und die Möglichkeit des Super-Zyklus

Der XRP-Rechtsstreit schadet BTC gar nicht

Dieser Bullrun ist umso bemerkenswerter, wenn man den aktuellen Skandal rund um XRP, die nach Marktkapitalisierung viertgrößte Kryptowährung der Welt ansieht. Eine Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen das US-Unternehmen Ripple, das XRP kreiert hat, hat den Token abstürzen lassen und wichtige Krypto-Händler und -Börsen dazu gebracht, XRP auszulisten. Doch Bitcoin schwebt über den Dingen und wächst, losgelöst vom Rest des Krypto-Marktes, munter vor sich weiter.

Mit Ende 2020 kristallisiert sich auch immer mehr heraus, dass es natürlich schon die Corona-Krise ist, die dem BTC-Wachstum als Katalysator dient. Ein weiteres, 2,3 Billionen Dollar schweres Stimulus-Paket in den USA, das US-Noch-Präsident Donald Trump vor wenigen Tagen unterschrieben hat, nährt die Ängste vor einer Inflation. Das hat nicht nur die Gold- und Silberpreise ein weiteres Mal nach oben geschickt, sondern auch das „digitale Gold 2.0“.

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Angst vor Inflation treibt den Preis

Denn dieses Mal, das sind sich die Beobachter einig, sind es nicht die Privat-Zocker, die 2017 im Bitcoin-Rausch waren, sondern die institutionellen Investoren, die den Preis nach oben treiben. Vor allem in den USA gehen manche Software-Unternehmen, Versicherungen und Fonds dazu über, Teile ihrer Bilanz in Bitcoin zu schieben – als Absicherung gegen eine Entwertung des US-Dollar. Denn Bitcoin ist von Fiatgeld entkoppelt und wird von keiner Regierung der Welt kontrolliert.

Wenn nun Großunternehmen in einen relativ kleinen Markt wie jenen von Krypto-Assets investieren, ist das in etwa so, wie wenn sich ein Elefant in ein Kinderschwimmbecken setzt. Nur zum Vergleich: Alle etwa 18,6 Millionen aktuell am Markt befindlichen Bitcoins sind derzeit etwa 540 Milliarden Dollar wert – Tesla (660 Mrd. Dollar) oder Facebook (770 Mrd. Dollar) sind da deutlich größer. Laut der US-Großbank JP Morgan gibt derzeit eine Nachfrage im Umfang von 600 Milliarden Dollar für Bitcoin seitens institutioneller Investoren – also mehr Bereitschaft, in BTC zu investieren, als es überhaupt BTC gibt. Das treibt den Preis durch die Decke.

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