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Bitcoin Whales: Wenn die Reichen noch reicher werden

Das Logo von Bitcoin Gold. © Jakob Steinschaden
Das Logo von Bitcoin Gold. © Jakob Steinschaden

Ein dezentrales Payment-Netzwerk, an dem jeder teilhaben kann und Werte weltweit ohne Intermediär wie mit einer E-Mail versenden kann. So wird Bitcoin von vielen Idealisten gesehen. Doch im Alltag, beim Bezahlen von Dingen, spielt BTC so gut wie keine Rolle. Stattdessen ist Bitcoin zum Spekulationsobjekt von Wohlhabenden und großen Firmen geworden, die 2020 als institutionelle Investoren dafür gesorgt haben, dass der Preis auf mehr als 40.000 Dollar schoss und BTC nun als „digitales Gold“ wahrgenommen wird.

Die rund 18,6 Millionen BTC, die derzeit weltweit in Umlauf sind, sind sehr ungleich verteilt. Während 50 Prozent der Bitcoin-Wallet-Adressen nur 0,02 Prozent aller Bitcoins halten, liegen etwa 30 Prozent in den 10.000 größten Bitcoin-Adressen. Durch den letzten Bullrun bei BTC hat sich der Bitcoin-Reichtum einmal mehr in Richtung der Reichsten verschoben.

Angst vor Inflation: Big Money kauft den Bitcoin-Markt leer

Top 100 Adressen legen zu

In den vergangenen 30 Tagen haben die 100 größten Bitcoin-Adressen noch einmal 334.000 BTC im Wert von 11 Milliarden Dollar dazu gewonnen. Um es in die Top 100 zu schaffen, muss man BTC im Gegenwert von aktuell etwa 336 Millionen Dollar besitzen. Wer sich zu den Top 10 zählen will, der muss BTC im Wert von aktuell rund 2,2 Milliarden Dollar vorweisen können. Hinter den Top-Adressen stecken einerseits große Exchanges wie Binance oder Huobi, die sehr viele Krypto-Assets für ihre Kunden speichern, andererseits viele Wohlhabende und Firmen, die Bitcoin halten.

Umgekehrt: Die unteren 50 Prozent der Bitcoin-Adressen (ca. 17 Millionen) haben zusammen nur 3.449 BTC. Im Schnitt sind das also 0,0003 BTC pro Adresse – oder umgerechnet 10 Dollar. Mehr Daten zur Verteilung von Bitcoins finden sich hier.

21Shares: Bitcoin is a „Systematic Hedge Against Monetary Inflation And Geopolitical Instability“

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