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Bitcoin unter 35.000 Euro: Die nächste harte Preiskorrektur ist da

Bitcoin-Münzen. © Executium on Unsplash
Bitcoin-Münzen. © Executium on Unsplash

Es sieht so aus, dass ein Wort von Elon Musk genügt, um eine gesamte Industrie auf Talfahrt zu schicken. Nachdem er mit dem Wörtchen „Indeed“ auf einen Tweet des durchaus bekannten Accounts @CryptoWhale, dass Investoren möglicherweise sauer sein werden, wenn sie herausfinden, dass Tesla seine BTC-Bestände verkauft hat, ging die nächste Talfahrt von Krypto-Assets in wenigen Tagen los.

Bitcoin ist auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten gefallen und wird aktuell bei weniger als 36.000 Euro (44.000 Dollar) gehandelt. Damit hat BTC innerhalb einer Woche um fast 28 Prozent an Wert verloren, und die Marktkapitalisierung ist deutlich unter die Grenze von einer Billion Dollar gefallen (ca. 810 Mrd. Dollar).

Musk & Bitcoin: „Als Follower muss man sich ziemlich verschaukelt vorkommen“

Markt verliert 450 Mrd. Euro in 5 Tagen

Roter Sonntag, schwarzer Freitag – man weiß schon gar nicht mehr, welche Namen man den Tagen mit starken Einbrüchen am Krypto-Markt geben soll. Nicht nur Bitcoin, dessen Umweltschädlichkeit wegen den CO2-Emissionen durch Mining derzeit groß diskutiert wird, fällt stark, auch die meisten anderen Krypto-Assets. Ethereum ist nach neuerlichen Einbrüchen weit weg vom Höchststand von 3.600 Euro und aktuell nur mehr etwa 2.700 Euro (3.300 Dollar wert).

Tiefrot auch der Rest des Marktes. Binance Coin (BNB), Cardano (ADA), Dogecoin (DOGE), XRP, Polkadot (DOT), Internet Computer (ICP), Bitcoin Cash (BCH) – sämtliche Werte sind in den vergangenen 24 Stunden um 10 Prozent oder mehr gefallen. Die Marktkapitalisierung aller Krypto-Assets liegt bei „nur“ mehr 1,65 Billionen Euro (ca. 2 Bio. Dollar). Das bedeutet auch: Innerhalb der letzten 5 Tage sind in zwei Preisstürzen etwa 450 Milliarden Euro in Luft aufgegangen.

Elon Musk: Der Krypto-Markt ist viel zu abhängig von einem reichen Mann

Morddrohungen gegen @CryptoWhale

Dass es kein Spiel ist, in dem Musk nach Belieben die Kurse nach unten und oben schickt und seine Dogecoin-Jünger auf Schritt und tritt folgen, kann man auch an den Reaktionen auf den @CryptoWhale-Tweet sehen.

„Unmittelbar nachdem Elon Musk mir geantwortet hatte, gab tausende von Todesdrohungen, gescheiterte Dox-Versuche und falsche Gerüchte, die von Hardcore-Bitcoin-Maximalisten über mich verbreitet wurden“, schreibt CryptoWhale. „Ich respektiere jeden, unabhängig davon, ob man anderer Meinung ist als ich! Das ist allerdings ein trauriges Verhalten.“ Und weiter: „Gerüchte werden von Hassern getragen, von Narren verbreitet und von Idioten akzeptiert.“

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