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Bitcoin und Ethereum lassen sich jetzt an der Wiener Börse handeln

Eingang der Wiener Börse. © Wiener Börse
Eingang der Wiener Börse. © Wiener Börse

An Kryptowährungen als Asset-Klasse kommt man heute nicht mehr umhin – auch nicht die Wiener Börse. So hat diese soeben bekannt gegeben, dass ab heute, dem 1. September, die ersten Bitcoin- und Ethereum-Produkte an den offiziellen Markt der Österreichischen Nationalbörse gebracht werden. Über so genannte ETPs (Exchange Traded Products) können Investoren nun in Bitcoin und Ethereum investieren. Diese ETPs bilden die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Assets nach.

„Kryptowährungen bieten erfahrenen Anlegern eine neue Möglichkeit zur Portfolio-Diversifikation. Mit dem Listing vergrößern wir die Auswahl an Anlageklassen an der Wiener Börse. Anleger können dadurch auch im Kryptohandel von den Börsenvorteilen profitieren: Überwachter und transparenter Handel mit Echtzeitinformation und die sichere Abwicklung über ihr Wertpapierdepot“, so Thomas Rainer, Leiter der Abteilung Business Development an der Wiener Börse, in einer Aussendung.

Die beiden neuen Produkte heißen im ganzen Namen „21Shares Bitcoin ETP“ (ABTC) und „21Shares Ethereum ETP“ (AETH) und werden, wie der Name schon verrät, vom Unternehmen 21Shares AG aus Zug in der Schweiz (a.k.a. Crypto-Valley) bereitgestellt. Das bedeutet, dass Trader an der Wiener Börse nicht direkt in BTC oder ETH investieren, sondern eben in die ETPs. Diese wiederum sind besicherte, zinslose Schuldverschreibungen und laut 21Shares AG „vollständig durch die zugrunde liegenden Assets besichert“. Verwahrt werden die BTCs und ETH laut dem Schweizer Unternehmen bei Coinbase.

Für private und institutionelle Anleger

Die beiden ETPS sind an der Wiener Börse sowohl für private als auch für institutionelle Anleger zugelassen. Anleger können über ihr reguläres Wertpapierdepot investieren und brauchen sich anders als bei Direktinvestments in Bitocin oder Ethereum nicht um eine digitale Wallet zur Speicherung der Coins und Token kümmern. Dafür sind aber natürlich Gebühren etwa für die Verwaltung und Makler fällig.

Nach der Schweiz und Deutschland ist Österreich der dritte Markt für 21Shares. „Wir freuen uns der Welt mitteilen zu können, dass Bitcoin nun überall in der gesamten DACH-Region einfach zugänglich ist“ sagt Hany Rashwan, CEO der 21Shares AG. „Wir begannen mit dem Schweizer Markt, da wir dort ansässig sind und es kryptofreundliches Umfeld hat. Im Juli 2020 betraten wir den deutschen Markt durch die Notierung von ABTC an der Deutschen Börse XETRA. Die Notierung in Österreich ermöglicht nun allen deutschsprachigen Ländern einen einfachen Zugang zu dieser Anlageklasse.“

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