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Bitcoin und Co: Dramatische Kurseinbrüche bei Kryptowährungen

© Photo by Chris Liverani on Unsplash
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Die Kurve zeigt steil nach unten, überall rot. An Krypto-Exchanges hat in den ein Kursrutsch stattgefunden, der die Marktkapitalisierung auf ein Niveau geschickt hat, das man zuletzt Anfang Mai 2018 gesehen hat. Der Market Cap aller an Exchanges gehandelten Krypto-Assets ist auf derzeit nur mehr 180 Milliarden Dollar gefallen. Damit liegt sie deutlich unter dem bisherigen Jahreshoch von knapp 390 Milliarden Dollar. Innerhalb einer Woche sind satte 50 Milliarden Dollar an Wert vernichtet worden.

Treiber der Entwicklung ist wie immer Bitcoin. Die Krypto-Leitwährung ist auf einen Wert von nur mehr rund 6.600 Dollar gefallen und damit ein Schatten seiner selbst. Vor einer Woche noch wurde BTC bei rund 8.500 Dollar gehandelt, vor einem Monat waren es noch 9.700 Dollar. Der Preis ist dann stetig gesunken, nachdem in mehreren Pumps es nicht geschafft wurde, den BTC-Preis wieder über die 10.000 Dollar zu heben. Auch alle anderen Krypto-Assets sind von dem neuerlichen Strudel erfasst worden und tief ins Minus gestürzt.

Viele Ursachen in Asien zu finden

Gründe für den neuerlichen Kurssturz sind in Asien zu suchen. Wie Fachmedien berichten, soll ein einzelner Trader über die Exchanges wieder große Mengen an Bitcoin (rund 7.000 BTC) verkauft haben und so zum Kursrutsch beigetragen haben. Interessant ist auch, dass an der südkoranischen Börse OKEx Korea das Trading-Volumen in den letzten Stunden förmlich explodiert ist. Dort wurde plötzlich im Trading-Paar BTC und XRP ordentlich viel gehandelt. Offenbar hatten Händler plötzlich großen Appetit auf XRP-Token und haben viele davon mit Bitcoin zugekauft.

Außerdem hat die chinesische Volksbank der Krypto-Branche einen Dämpfer verpasst. Denn zuletzt gab es einige Euphorie, weil Chinas Präsident Xi Jinping Blockchain als Schlüsseltechnologie bezeichnet hat und entsprechende Förderungen in Aussicht stellte (Trending Topics berichtete). „Im Zuge der Förderung der Blockchain-Technologie hat die Spekulation mit virtuellen Währungen in letzter Zeit Anzeichen eines Anstiegs gezeigt“, heißt es dazu jetzt seitens der chinesischen Volksbank. Man solle Kryptowährungen und Blockchain aber nicht miteinander verwechseln. Das Traden mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen werde weiterhin geahndet.

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