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Bitcoin und Co: Die Preiskorrektur nach unten ist da

Bitcoin & Ethereum. © Photo by Austin Distel on Unsplash
Bitcoin & Ethereum. © Photo by Austin Distel on Unsplash

Schlechte Nachrichten für Crypto-Trader am Mittwoch morgen. In der Nacht hat der Markt für Kryptowährungen den stärksten Preissturz seit Monaten erlebt. Innerhalb weniger Stunden ist die Marktkapitalisierung um mehr als 25 Milliarden Dollar eingebrochen – von rund 250 Milliarden auf weniger als 225 Milliarden Dollar. Gelitten hat dabei nicht nur der Preis von Bitcoin, auch fast alle Altcoins befinden sich zur Zeit im tiefroten Bereich.

Bitcoin wird an Exchanges derzeit im Schnitt bei nur mehr rund 8.500 Dollar gehandelt – vor zwei Tagen lag der Kurs noch bei mehr als 10.000 Dollar. Auch Ethereum als Nummer 2 am Markt ist ordentlich abgestürzt und wird bei nur mehr rund 170 Dollar gehandelt. Die Tage, an denen ETH mehr als 200 Dollar wert war, sind damit vorerst vorbei. Federn gelassen haben auch viele andere Coins und Token, darunter XRP, Bitcoin Cash oder Litecoin.

Flucht zu Tether

Die Handelsaktivitäten an den Exchanges zeigen deutlich, dass Krypto-Investoren über Nacht die Flucht in den Stablecoin Tether angetreten sind. Die umstrittene Kryptowährung wird gerne als „Safe Haven“ verwendet, wenn die Kurse stark schwanken und Anleger aus bestimmten Krypto-Assets wollen. Tether (USDT) bietet ihnen da eine einfache Möglichkeit, um nicht in Fiat wechseln zu müssen.

+++ Tether: Die kontroverse Bitcoin-Pumpe +++

Der Kursrutsch lässt sich unter anderem über den schlechten Start von Bitcoin Futures bei Bakkt, einer Tochter der Trading-Koloss Intercontinental Exchange (ICE), der unter anderem auch die weltbekannte New York Stock Exchange (NYSE) an der Wall Street betreibt. Die Terminkontrakte für BTC sollte dafür sorgen, dass mehr institutionelles Geld in Kryptowährungen fließt (Trending Topics berichtete). Doch dieser Effekt hat sich noch nicht eingestellt. Am ersten Handelstag wurden nur etwas mehr als 70 BTC bei Bakkt gehandelt (mehr dazu hier).

Kik muss zusperren

Zudem gab es weitere schlechte Nachrichten rund um regulatorische Themen. Der kanadische Betreiber der Messaging-App Kik verkündete, dass die App nach einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC abgedreht werden muss. Die SEC hatte den ICO von Kik im Jahr 2017 beanstandet und in den Raum gestellt, dass der Token-Verkauf als Geschäft mit Wertpapieren registriert hätte werden müssen. Nun fehlt Kik das Geld, die Messaging-App weiter zu betreiben (Trending Topics berichtete).

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