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Erhebliches Minus

Bitcoin und Co: Corona-Crash am Crypto-Markt

Bitcoins. © Pixabay
Bitcoins. © Pixabay

Weltweit stürzen die Börsen wegen dem Coronavirus ab – und nun hat die angespannte Situation auch Auswirkungen auf Bitcoin und Co. In den letzten 24 Stunden fiel der Bitcoin-Preis um fast 22 Prozent. Das hat Auswirkungen auf den kompletten Kryptowährungs-Markt, sämtliche Währungen kämpfen mit teils erheblichen Verlusten.

Bitcoin & Co: Flächendeckendes Minus

Ein Blick auf die fünf größten Kryptowährungen hinsichtlich des Market Caps: Bitcoin verliert 21,59 Prozent in den letzten 24 STunden und rutscht damit unter 6.200 US-Dollar (oder etwa 5.691 Euro). Noch vor wenigen Tagen wurde Bitcoin noch um rund 8.000 US-Dollar gehandelt. Zum Vergleich: Bitcoin wurde zuletzt im Mai 2019 bei weniger als 6.300 Dollar gehandelt.

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Ethereum bricht um satte 29,76 Prozent ein und ist damit nur noch 138,65 US-Dollar wert. XRP schreibt ein Minus von 23,31 Prozent. Bitcoin Cash verliert 29,26 Prozent. Keine einzige der Top 100-Kryptowährungen wird vom Crash verschont, der gesamte Markt schreibt ein deutliches Minus.

Market Cap implodiert

Die Panik vor dem Coronavirus macht sich auf sämtlichen Märkten weltweit bemerkbar. Nach der heutigen Ankündigung von Donald Trump, Reisen von Europa in die USA für einen Monat auszusetzen, fielen die Kurse bei S&P 500, Nasdaq oder dem Dow Jones weiter. Das reißt oft auch die Crypto-Currencies nach unten. Die Gefahr, dass sich die makroökonomischen Aussichten weiterhin verschlechtern, ist nicht zu unterschätzen – das untere Ende der Fahnenstange dürfte also noch nicht erreicht sein.

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Dazu kommt, dass gestern bekannt wurde, dass die Chicago Mercantile Exchange, eine der größeren Börsen der USA, aus Sicherheitsgründen schließen muss. Damit schließt sich ein wichtiger Markt für Trader, bietet die CME doch seit 2017 Kryptowährungen an.

Flucht in den Stablecoin Tether

Der Stablecoin Tether ist – wieder einmal – das Crypto-Asset, das am meisten gehandelt wird. Bedeutet: Trader flüchten sich aus den einmal mehr hoch volatilen Assets Bitcoin, Ether und Co. in den Stablecoin, um nicht direkt in Fiatgeld wechseln zu müssen. Gewinner des Spiels sind natürlich wieder einmal die Exchanges, die durch die stark erhöhte Zahl an Transaktionen ordentlich verdienen dürften. Wieder einmal heißt es da: „Besser schnell nach unten als langsam nach oben.“

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