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Bitcoin stabilisiert sich: Kryptomarkt mit Aufschwung nach dem roten Sonntag

Bitcoin in Euro. © Javier Esteban on Unsplash
Bitcoin in Euro. © Javier Esteban on Unsplash

Der gestrige Sonntag war wohl für viele Krypto-Investoren weniger erfreulich: Die erwartete Preiskorrektur trat ein, die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin und Co brach innerhalb weniger Stunden von 1,86 Billionen Euro auf 1,63 Billionen Euro ein. Heute sieht die Situation aber schon wieder anders aus: So schnell es nach unten ging, so schnell geht es nun auch wieder nach oben. Einzige Ausnahme aus dem ganzen Trubel: Der nach wie vor sehr stabil steigende Dogecoin.

Bitcoin stabilisiert sich

In wenigen Stunden sind damit gestern mehr als 200 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung in Luft aufgelöst worden. Heute Vormittag (Stand 10:15 Uhr) lag die Kapitalisierung allerdings bereits wieder bei 1,74 Billionen Euro. Weiter nach unten geht die Dominanz von Bitcoin: Gestern noch bei etwa 50 Prozent, liegt der prozentuale Anteil von BTC im Gesamtmarkt derzeit „nur“  noch bei 51,08 Prozent. Vor allem die diversen neuen Währungen, bei CoinMarketCap aufgrund der fehlenden Masse als „Others“ zusammengefasst, legten dafür deutlich zu.

Dogecoin als Überraschungshit

Der Bitcoin-Preis liegt mittlerweile wieder bei etwas über 47.000 Euro, gestern lag er teilweise unter 45.000 Euro. Besser sieht es bei den anderen Assets aus: Binance Coin stieg in den letzten 24 Stunden um etwa 7,8 Prozent, auch XRP oder Bitcoin Cash legten wieder ein wenig zu. Bei Ethereum, Tether, Cardano oder Polkadot zeigte der Chart zuletzt ebenfalls leicht nach oben, die Kurse schwanken aber stark. Große Ausnahme bleibt Doge: In den letzten 24 Stunden legte der Coin um fast 35 Prozent zu, zu einer Preiskorrektur kam es bei Dogecoin (noch) nicht.

Ausgefallenes Netzwerk

Gerätselt wurde am Wochenende auch, wo der Einbruch genau herkommt. Ursprünglich wurden Gerüchte rund um geplante strengere Geldwäscheregeln in den USA als Grund für die Preiskorrektur angenommen, mittlerweile ist aber davon auszugehen, dass in China das Bitcoin-Netzwerk kurzfristig in die Knie ging. Der Grund: die Abschaltung von Kohlekraftwerken (Trending Topics berichtete). Auch Europol soll übrigens die diversen Krypto-Börsen ins Visier genommen haben.

Bitcoin-Absturz nährt Bedenken an Dezentralisierung des Netzwerks

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