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Bitcoin springt das erste Mal über 50.000 Dollar

© Clifford Photography auf Pixabay
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Den 16. Februar kann man sich schon mal im Kalender markieren. Denn heute, Dienstag, ist der Tag, an dem BTC das erste Mal in seiner Geschichte bei einem Preis von 50.000 Dollar und mehr gehandelt wurde. Das zeigen aktuelle Daten von CoinMarketCap – jener Dienst, der seinerseits für die Berechnung eines Durchschnittspreises auf Handelsdaten aller großen Exchanges zurückgreift.

Bitcoin hat damit also nur etwas mehr als ein Monat gebraucht, um von der Marke über 40.000 Dollar auf die 50.000 Dollar zuzulegen. Dazwischen ist einiges passiert, und die Achterbahnfahrt ist (auf relativ hohem Niveau) weitergegangen. Zwischenzeitlich ist BTC auf weniger als 31.000 Dollar zurückgefallen, hat sich dann aber wieder stark erholt. Von den 30.800 Dollar auf die nunmehr 50.000 Dollar brauchte BTC nur etwa 20 Tage.

Mastercard wird 2021 Zahlungen mit Kryptowährungen erlauben

Bitcoin profitierte in den vergangenen Tagen und Wochen natürlich davon, dass immer mehr große, anerkannte Unternehmen Investments in Krypto-Assets angekündigt haben – allen voran Tesla. Dazu kommt, dass nach PayPal und Square nun auch die Kreditkartenriesen Mastercard und Visa Zahlungen mit Kryptowährungen in ihren globalen Netzwerken ermöglichen wollen.

Währenddessen nähren die Sorgen vor einer Inflation den Appetit auf alternativen Investment-Möglichkeiten zu Fiat oder Gold. In den USA hat der neue Präsident Joe Biden eine Bazooka von 1,9 Billionen Dollar Wirtschaftshilfen gegen die Corona-Krise angekündigt. Das Paket sieht auch vor, dass jeder US-Bürger einen Scheck in Höhe von 1.400 Dollar erhalten soll. Nun fürchten manche, dass der US-Dollar dadurch entwertet wird – und flüchten sich in Krypto-Assets.

An vorderster Front wieder mit dabei ist Michael Saylor, CEO von MicroStrategy. Er verkündete erst vor wenigen Minuten, dass das Unternehmen, dass bereits BTC im Wert von aktuell rund 3,5 Milliarden Dollar hält, gedenke, weiteres Geld aufzunehmen, um es in Bitcoin zu stecken. Geplant wird mit 600 Mio. Dollar. Saylor gilt als mittlerweile sehr einflussreich – möglicherweise inspirierte er auch Elon Musk dazu, Tesla in BTC investieren zu lassen.

„Cash is Trash“: Warum jetzt auch Tesla Milliarden in Bitcoin steckt

Bitcoin > Tesla

Und wenn es Bitcoin gut geht, dann geht es dem gesamten Krypto-Markt (mit einigen wenigen Ausnahmen) gut. Die Marktkapitalisierung aller an Exchanges gehandelten Krypto-Asset macht mittlerweile mehr als 1,5 Billionen Dollar aus. Wäre der Krypto-Markt eine Firma, dann wäre er das fünft wertvollste Unternehmen der Welt, vor Google, Tencent, Tesla und Facebook. Und: Wäre Bitcoin eine Firma (aktueller Market Cap = 930 Mrd. Dollar), dann würde diese auf Platz 8 der wertvollsten Unternehmen liegen – vor Tesla, Facebook und Alibaba.

Der restliche Krypto-Markt unterhalb von Bitcoin zieht derzeit teilweise mit. Besonders gefragt sind die auf Proof-of-Stake-Algorithmen beruhenden Altcoins Polkadot (DOT) und Cardano (ADA) – sie haben in den vergangenen Wochen beide stark zugelegt und sich Platz 4 bzw. Platz 5 in den Crypto-Charts erarbeitet. Die BTC-Dominanz liegt aber weiter bei mehr als 60 Prozent.

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