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Bitcoin-News: Streit um den Tezos-ICO, Australien will Transaktionsregister, ZCash und JP Morgan arbeiten zusammen

Tezos. © Jakob Steinschaden
Tezos. © Jakob Steinschaden

Cointed: Firma mit Tiroler Wurzeln startet ICO

Die Cointed Ltd. mit Sitz in Hong Kong, die in Kufstein gegründet wurde, startet heute seinen ICO. 460.000 Ether will man mit dem Verkauf der neuen Cointed Token (CTD) einnehmen, das wären umgerechnet rund 140 Mio. Dollar. Diese Token sollen Käufer später dazu verwenden können, um Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zu bezahlen. Cointed bietet etwa ATMs an, bei denen man Fiatgeld gegen Bitcoin und Co tauschen kann, und betreibt Mining-Farmen in Europa. Außerdem will Cointed eine Kreditkarte auf den Markt bringen, mit der man mit seinem Kryptogeld bezahlen kann – TenX lässt grüßen. Der ICO läuft bis Ende Februar.

Rechtsstreit bei Tezos

Wie Reuters berichtet, ist nach dem ICO des Startups Tezos ein Streit um das eingenommene Kryptogeld ausgebrochen. Die beiden Tezos-Gründer Arthur and Kathleen Breitman liefern sich derzeit eine Auseinandersetzung mit Johann Gevers, dem Chef einer Schweizer Organisation. Diese verwaltet die beim ICO eingenommenen Bitcoin und Ether im heutigen Gegenwert von rund 400 Mio. Dollar. Die Breitmans wollen, dass Gevers zurücktritt und die Kontrolle über die Foundation gewinnen. Ihnen geht es vor allem um einen Bonus im Wert von 20 Millionen Dollar. Wo das Geld und in welcher Form liegt, ist derweil unklar. Aufgrund des Rechtstreits ist nun auch Eidgenössische Stiftungsaufsicht aktiv geworden. die Die Teilnehmer am Tezos-ICO haben derweil noch keine Token gesehen, und der Launch des Tezos-Netzwerks wurde verschoben.

ZCash: JP Morgan plant dezentrales Prüfsystem

Die Zerocoin Electric Coin Company und die Großbank haben angekündigt, ein Prüfsystem zu entwickeln, das Transaktionen auf ihre Rechtsgültigkeit hin testen kann. Der „Zero-Knowledge-Beweis“ soll die Existenz anonymer Informationen zwischen zwei Kommunikationspartnern beweisen, ohne sie tatsächlich preiszugeben. Damit wird die Validierung von Transaktionen zwischen Banken oder Privatpersonen möglich, ohne auf den Public Key oder die Transaktionssumme zurückgreifen zu müssen.

Australischer Senat will Krypto-Transaktionsregister

Australien will die Anti-Geldwäsche-Auflagen auf Kryptowährungen ausweiten. Vor einigen Wochen gab der Senatsausschuss seinen Segen für weitere Regulierungen, jetzt laufen aktuell Beratungen im Unterhaus. Der Entwurf von Justizminister Michael Keenan sieht eine schnelle Ausweitung der Anti-Geldwäsche-Paragraphen auf die Kryptowährungen vor. Unter Experten gilt es als sehr wahrscheinlich, dass der Senat unter anderem einem personalisierten Transkationsregister zustimmt.

 

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