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Bitcoin-News: Singapur will Kryptos nicht regulieren, DDos-Attacke auf Bitcoin Gold

Singapur © CCBY20_Marco Verch_flickr.com
Singapur © CCBY20_Marco Verch_flickr.com

Zentralbank von Singapur sieht keinen Grund, Kryptowährungen zu regulieren

In einem Interview mit Bloomberg gab Ravi Menon, Chef der Behörde, an, dass Singapur derzeit keine Notwendigkeit in den Markt einzugreifen. Er beantwortete damit eine parlamentarische Anfrage, die die Pläne des Stadtstaates bezüglich Bitcoin und Co. klären wollte. Menon unterstrich, dass sich die Zentralbank dazu entschlossen hätte, Geldwäsche und Terrorfinanzierung im Dunstkreis der Kryptowährungen genau zu beobachten und im Bedarfsfall hier einzuschreiten.

Schwere DDos-Attacke auf Bitcoin Gold-Website

Wenige Stunden nachdem die Bitcoin-Blockchain den Block 491,407 erstellt hatte und damit die neue Währung Bitcoin Gold (BTG) entstanden war, entlud sich eine heftige DDos-Attacke auf die Website. 10 Millionen Anfragen trafen pro Minute ein. Die Website war für mehrere Stunden lahm gelegt. Im Slack-Channel gaben die Projektleiter bekannt, dass die meisten IP-Adressen aus China kommen sollten. Interessant insofern, da Bitcoin Gold war mit dem Ziel angetreten, das Bitcoin-Mining wieder günstiger zu gestalten. Viele großen Miner sahen in dem Projekt einen Angriff auf ihr Geschäftsmodell (Trending Topics berichtete).

Algerien will Kryptowährungen komplett verbieten

In der Haushaltsvorlage für 2018 erwägt die Nationale Volksversammlung, das Unterhaus des algerischen Parlaments, sogar den Besitz von Bitcoin. Grund sei laut einer algerischen Wirtschaftszeitung der Mangel an „physischer Unterstützung wie Münzen, Banknoten, Zahlungen per Scheck oder Bankkarten“. Wie die Regierung ihre Bürger bei einer Prohibition allerdings zur Abgabe der Private Keys zwingen will, wurde noch nicht veröffentlicht.

Niederländische Bank ING kritisiert Stromverbrauch für das Bitcoin-Mining

In einer Studie errechnete das Kreditinstitut, dass das Schürfen eines Bitcoin etwa soviel Strom verbraucht wie ein komplettes Mehrfamilienhaus einen Monat lang. Teunis Brosens, der Chefökonom von ING, schreibt, dass „die Stromkosten für Bitcoin in einem starken Gegensatz zu anderen Zahlungsanbietern stehen.“ Visa würde etwa 0.01 kWh (10 Wh) pro Transaktion verbrauchen, während Bitcoin 200 kWh an Strom benötigen würden.

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