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Bitcoin News: Kryptowährungen büßen innerhalb von drei Tagen knapp 30 Prozent ihrer Marktkapitalisierung ein

Bitcoin. © Pexels
Bitcoin. © Pexels

Am 14. Jänner waren es noch 744 Milliarden US-Dollar, auf die alle Kryptowährungen zusammengerechnet an Marktwert kamen. Drei Tage später, am 17. Jänner sind es nur mehr 532 Milliarden US-Dollar. Bedeutet unterm Strich: Die Welt der Kryptowährungen hat innerhalb der letzten drei Tage knapp 30 Prozent an Wert verloren. Der  Bitcoin-Preis fällt derzeit in Richtung 10.000 Dollar, Ethereum ist wieder unter die 1.000-Dollar-Marke gerutscht, Bitcoin Cash ist wieder deutlich weniger als 2.000 Dollar wert. Auch nahezu alle anderen Kryptowährungen, inklusive aufstrebenden Coins wie Ripple, Cardano, IOTA oder Stellar, haben ordentlich Federn lassen müssen.

Gründe für den dramatischen Verfall gibt es mehrere. In China und Südkorea, zwei der wichtigsten Märkte für den Handel mit Kryptowährungen, stehen strengere Regulierungen für den Handel und/oder Mining von Bitcoin und Co an. Weiters liefern Vertreter von Nationalbanken und Regierungen auf der ganzen Welt am laufenden Band Statements ab, dass es bald mehr Restriktionen am Markt geben wird. In der EU etwa sind schärfere Regeln für die Nutzung von Krypto-Börsen und Wallet geplant, die von den Anbietern die Identifizierung der Nutzer verlangt, um Geldwäsche und Betrug vorzubeugen.

Auch das Konsumverhalten in Asien dürfte eine Rolle spielen. In China und Südkorea stehen mit den Neujahrsfest wichtige Feiertage an, zu denen viele Geschenke und Reisen gekauft werden. Dieses findet in etwa drei Wochen statt, im Vorfeld dürften jetzt offenbar viele Anleger dort Kryptowährungen zurück in Fiat tauschen.

Südkorea: Petition gegen verschärfte Regeln

Kurz nachdem die südkoreanische Regierung sehr strenge neue Gesetze für den Handel mit Kryptowährungen im Land ankündigte, wurde mit Online-Petitionen dagegen Stimmung gemacht. Nachdem mehr als 215.000 Nutzer die Petitionen unterstützten, muss die Regierung nun eine offizielle Antwort geben. Sie wollte die Regeln vor allem zum Schutz der Jugend einführen, um diese daran zu hindern, viel Geld beim Handeln mit Kryptos zu verlieren. Zusätzlich ist noch offen, ob die südkoreanische Regierung überhaupt die geplanten Regeln (Identifizierung der Nutzer, neue Steuern) umsetzen kann.

Frankreich bekommt eigenen Krypto-Beauftragten

Jean-Pierre Landau ist der neue „Monsieur Bitcoin“, wie ihn französische Zeitungen nennen. Der ehemalige stellvertretende Gouverneur der Banque de France hat es zur Aufgabe bekommen, Orientierung für die Schaffung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen zu schaffen. Außerdem ist es seine Aufgabe, die Verwendung von virtuellen Währungen wie Bitcoin zu Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder Finanzierung von kriminellen oder terroristischen Aktivitäten zu bekämpfen.

Eingesetzt wurde Landau vom derzeitigen französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Le Maire sagte kürzlich in einer Rede: „Wir wollen eine stabile Wirtschaft: Wir lehnen die Risiken von Spekulationen und die möglichen finanziellen Ablenkungen im Zusammenhang mit Bitcoin ab.“ Sein neuer „Monsieur Bitcoin“ gilt als Krypto-Skeptiker. Landau hatte bereits 2014 vor der Bitcoin-Blase gewarnt und mit dem Tulpenfieber des 16. Jahrhunderts verglichen.

IBM und Maersk gründen eigene Blockchain-Firma

Die weltweit führende Firma bei Containerschiffen und IBM wollen ein Joint Venture im Bereich Blockchain eingehen. Gemeinsam will man eine Industrie-Plattform auf Basis der Technologie schaffen, die die Abwicklung des Schiffshandels und alle damit verbundene, heute notwendige Papierarbeit digitalisieren soll. So sollen etwa verschiffte Waren einfach von A nach B getrackt und verrechnet werden können.

 

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