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Bitcoin News: Kryptos weiter auf Talfahrt, US-Senatoren gegen PetroCoin, bitFlyer startet in Europa

Capitol Hill in Washington. © Pixabay
Capitol Hill in Washington. © Pixabay

Krypto-Märkte im roten Bereich

Der Jänner 2018 ist kein gutes Monat für Kryptowährungen. Auch diese Woche stehen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. ordentlich im Minus. Bitcoin ist mit einem Minus von rund 10 Prozent in den vergangenen 24 Stunden auf dem Weg unter die 10-Dollar-Marke, Ethereum unter 1.000 Dollar gefallen, Bitcoin Cash weniger als 1.600 Dollar wert. Die Bitcoin-Dominanz im Ökosystem ist auf unter 35 Prozent gefallen, zugunsten von anderen Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple. IOTA, Monero oder Dash sind in den letzten Wochen aus den Top 10 gedrängt worden, Cardano, Stellar oder NEM sind aufgestiegen.

10 Prozent der ICO-Erträge gehen verloren

Eine neue Analyse des Unternehmensberaters Ernst & Young besagt, dass rund zehn Prozent jener Erträge, die Startups mit Initial Coin Offerings (ICOs) machen, verloren gehen oder gestohlen werden. Bei ICOs werden neu kreierte Kryptowährungen mit speziellen Funktionen gegen Bitcoin oder Ethereum verkauft. Ein beliebter Trick von Hackern ist, mit Phishing-Webseiten ICO-Projekte zu imitieren und potenzielle Unterstützer dazu zu bringen, ihre BTC oder ETH an falsche Wallets zu senden. Ernst & Young hat für die Analyse 372 ICOs untersucht, bei denen insgesamt 3,7 Milliarden Dollar aufgestellt wurden.

US-Senatoren kritisieren Venezuelas Kryptowährung

In einem offenen Brief an die Trump-Regierung warnen die US-Senatoren Marco Rubio (Republikaner) and Bob Menendez (Demokrat) vor den Plänen Venezuelas, eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu werfen. Die beiden US-Senatoren geben zu Bedenken, dass der PetroCoin ein Mechanismus für Venezuelas umstrittenen Präsidenten Nicolas Maduro sei, um US-Sanktionen zu umgehen und ausländische Geldgeber (z.B. Russland und China) bezahlen zu können. Rubio und Menendez wollen von Treasury Department Secretary Steven Mnuchin nun wissen, wie er gegen den PetroCoin vorzugehen gedenkt.

Coinbase holt Twitter-Manager an Bord

Die boomende US-Kryptobörse Coinbase hat sich mit Tina Bhatnagar eine ehemalige Twitter-Managerin geschnappt. Bhatnagar, bei Twitter als VP of Operations and User Services zuständig, soll sich bei Coinbase und GDAX als Vice President of Operations and Technology um ein besseres Nutzererlebnis kümmern. Durch den Nutzeransturm Ende des Jahres ist es bei Coinbase des Öfteren zu Ausfällen gekommen.

bitFlyer startet in Europa

Die japanische Krypto-Börse bitFlyer, die eigenen Angaben zufolge das größte Bitcoin-Volumen unter den Exchanges hat, ist in der EU gestartet. Für den Betrieb in dem neuen Markt hat man sich eine Lizenz für Zahlungsdienstleister besorgt und will jetzt europäische Händler, die große Volumina an BTC traden wollen, ansprechen. „bitFlyer ist die weltweit größte Bitcoin-Börse und die einzige in Europa lizenzierte, die es den Nutzern ermöglichen wird, mit Japan, dem weltgrößten Bitcoin-Markt, zu handeln“, meint bitFlyer-Gründer und CEO Yuzo Kano, der zuvor als Goldman-Sachs-Händler tätig war.

 

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