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Bitcoin-News: Goldman Sachs erwägt Trading, Dubai bringt emCash, IWF-Chefin glaubt an digitale Währungen

Goldman Sachs-Tower in Manhattan. © CC20_Henning Klokkerasen_Flickr.com
Goldman Sachs-Tower in Manhattan. © CC20_Henning Klokkerasen_Flickr.com

Goldman Sachs erwägt Krypto-Trading für seine Kunden

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Investmentbank zur Blockchain äußert. Auf der Homepage gibt es eine eigene Sektion, die die Technologie erklärt. Allerdings berichtet das Wall Street Journal von konkreten Plänen, das Goldman Sachs Krypto-Trading für interessierte Kunden zu einem eigenen Geschäftsfeld ausbauen will. Das Engagement ist noch in einer sehr frühen Phase.

Die New Yorker Bank hat bislang weder Business Plan, noch Timetable veröffentlicht hat. „Aufgrund der starken Kundennachfrage untersuchen wir, wie wir sie am besten unterstützen können“, sagte die Goldman Sachs-Sprecherin Tiffany Galvin. Nach den negativen Aussagen von JP Morgan-CEO Jamie Dimon (Trending Topics berichtete) scheint sich bei Goldman Sachs ein anderer Zugang zu den Kryptowährungen abzuzeichnen.

emCash: Dubai veröffentlicht eigene Kryptowährung

Die Stadtregierung von Dubai hat ihre eigene Kryptowährung veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Emcredit Limited und der britischen Object Tech Group, Ltd. wird in den kommenden Monaten am emCash gearbeitet. In einer Pressemeldung sagte der stellvertretende Wirtschaftssprecher Ali Ibrahim, dass „digitale Währungen durch schnellere Übermittlung, einfachere Struktur und weniger Kosten“ die unterschiedlichsten Vorteile hätten.

emCash entstand aus dem Accelerator-Programm der Stadt. „Es wird die Art und Weise, wie die Menschen in Dubai leben und arbeiten, verändern und der Stadt helfen, Lebensqualität und Geschäftsleben durch Zukunftstechnologien zu verbessern“, so Ali Ibrahim weiter.

Christine Lagarde glaubt an Zukunft der digitalen Währungen

Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hält es prinzipiell für möglich, dass digitale Währungen die klassischen ersetzen können. Auf einer Konferenz der Bank of England in London sagte sie, dass es in den nächsten 20 Jahren durch die technische Weiterentwicklung dazu kommen wird. Die hohe Volatilität mache Bitcoin und Co. heute aber noch „zu riskant und zu umständlich“.

Zusätzlich würden institutionelle Investoren wegen Skandalen wie dem Mt. Gox-Desaster noch mit Investitionen abwarten. Allerdings sieht Lagarde, die seit 2011 den Währungsfonds leitet, das Potenzial des digitalen Geldes, den Dollar als Leitwährung für Länder mit stark schwankender Währung und schwacher Regierung ablösen zu können.

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