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Bitcoin-News am Morgen: Ethereum, Russland und Indien

© ethereum.org
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Metropolis: Erste Tests des Ethereum-Updates

Ethereum will nicht weniger als ein Weltcomputer werden. Die Roadmap verläuft in vier Etappen. Nach dem minimalistischen Frontier, das im Juli 2015 neben Mining die Integration von dezentralen Anwendungen erlaubte und den Handel mit Ether auf Börsen zuließ, folgte im März 2016 Homestead, dass größere ICOs und Projekte zuließ. Dort befindet sich Ethereum aktuell.

Ab Montag durchläuft eine erste Version von Metropolis ein Test-Netzwerk. Das Metropolis-Update verläuft in zwei Schritten: Byzantinum und Constantinopel. Byzantinum soll zu einer sichereren, robusten und effizienten Umgebung für Entwickler und dezentrale Anwendungen werden. Nach dem erfolgreichen Metropolis-Update wird die Ethereum-Blockchain für Endverbraucher nutzbar: Ein dApp-Store für die Blockchain-Anwendungen wird entstehen und Transaktionen werden bequem und einfach möglich werden. Das vollständige Update wird zu einer Hard Fork führen.

Neben Ethereum und Ethereum Classic wird eine dritte Kryptowährung entstehen. Im Gegensatz zu Bitcoin-Fans freuen sich Ethereum-Anhänger auf jedes Update, da im Core-Team Einigkeit über den gemeinsamen Weg herrscht.

Indien denkt über Staats-Kryptowährung nach

Indien kämpft seit einigen Jahren gegen Korruption und Geldwäsche. Ende 2016 zog die Regierung die 500- und 1.000 Rupien-Scheine ((ca. 6,88 bzw. 13,76 Euro) aus dem Verkehr. Seitdem sucht sie nach Möglichkeiten die Währung zu digitalisieren. Ein Weg wäre eine eigene Kryptowährung auf Blockchain-Basis.

Laut dem Business Standard diskutieren Experten im Finanzministerium über die Möglichkeit, eine von der Zentralbank gestützte Staatswährung “Lakshmi” zu verbreiten. „Lakshmi“ ist der hinduistische Gott für Wohlstand und Wachstum. Die indische Regierung zeigte sich in der Vergangenheit skeptisch gegenüber Bitcoin, obwohl über 600.000 Inder mit Bitcoin handeln.

Seit einigen Monaten werden regulatorische Schritte für Kryptowährungen verhandelt. Ein Verbot wie in in China scheint allerdings unwahrscheinlich: Immer wieder betonten Gründer einflussreicher Blockchain-Unternehmen und Politiker, dass nach Lösungen gesucht wird, die Anlegern rechtliche Sicherheit bieten, aber Innovation nicht abwürgen.

Russische Universitäten bieten Blockchain-Studiengänge an

Laut RT bieten fünf russische Universitäten ab diesem Semester Master-Studiengänge rund um die Blockchain-Technologie an. Auf der Higher School of Economics in Moskau, einer der größten Hochschulen des Landes, werden in Kooperation mit der Sberbank im Studiengang Finanztechnologie und Datenanalyse aufgrund der hohen Nachfrage zusätzliche Kurse über Blockchain und Kryptowährungen angeboten. Auch in St. Petersburg konzentriert sich das Geschehen mehr und mehr auf die Blockchain: Zwei Studiengänge widmen sich dem Thema.

Am Moskauer Institut für Physik und Technologie (MIPT) fokussieren sich die Forscher auf die technischen Komponenten. Laut des Studienleiters für Angewandte Mathematik und Informatik reagiere man auf die „hohe Nachfrage unter Studenten und Wissenschaftlern.“

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