Blockchain

Bitcoin-News: Erste Bitcoin-Prepaid-Karte in Japan, Coinbase über Segwit2x-Fork, Ghostface Killah bewirbt ICO

Ghostface Killah. © CC BY-SA 2.0,, Coup d'Oreill, flickr.com
Ghostface Killah. © CC BY-SA 2.0,, Coup d'Oreill, flickr.com

Bitflyer: Japans größte Tauschbörse bringt Prepaid-Karte auf den Markt

Vor kurzen hat die japanische Regierung elf großen Exchanges eine Handelslizenz erteilt. Bitflyer, die größte unter ihnen, hat am Freitag in Kooperation mit dem Payment-Anbieter Visa eine Prepaid-Karte auf den Markt gebracht, die mit Bitcoin aufgeladen werden kann und mit der Kunden in jedem Geschäft bezahlen können, das Visa akzeptiert. Pro Vorgang gibt es ein Limit von 30.000 Yen (ca. 227 Euro), monatlich können Bitcoin im Wert bis zu 120.000 Yen (908 Euro) auf die Karte geladen werden.

Coinbase gibt erste Pläne für den Bitcoin-Fork bekannt

am 25. Oktober kommt es zur nächsten Hard Fork auf der Bitcoin-Blockchain. Die Segwit2x-Abspaltung wird eine neue Währung aus der Taufe heben. Grund für die neuerliche Trennung ist die Macht der chinesischen Miner. Bitcoin Gold will die Abhängigkeit verringern. Jetzt gab die populäre US-Tauschbörse Coinbase (36 Millionen Wallets) bekannt, dass alle User „vor, während und nach der Fork“ Zugang zu ihren Bitcoin-Konten haben werden. Man sei noch mit den Bitcoin Cash-Zahlungen nach der letzten Fork beschäftigt, gab Coinbase-CEO Dan Romero an. Die Frage nach dem Namen der neuen Blockchain wollte Romero noch nicht beantworten.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales warnt vor Scams bei ICOs

In einem Gespräch mit der US-amerikanischen Nachrichtenseite CNBC hat Jim Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, die Blockchain als Schlüsseltechnologie der Zukunft bezeichnet. Große Gefahr sieht er alllerdings in der Finanzierungsmethode durch ICOs. „Das große Problem stammt von fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen der Regierungen“, so Wales. Nach China und Südkorea sollen auch andere Länder planen, ICOs zu verbieten und temporär Herr zu werden, um den ausufernden Situationen wieder Herr zu werden.

Singapur will kryptonahen Handel erlauben, Kryptowährungen verbieten

Tharman Shanmugaratnam ist der zweite Mann im Staat Singapur. Auf eine parlamentarische Anfrage hin antwortete Shanmugaratnam, dass in Singapur Pläne entstehen, ICOs und Kryptowährungen zu verbannen. Shanmugaratnam bezog sich auf Aussagen der Zentralbank, die keine Chance darin sieht, dass das Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zulassen wird. Das  Monetary Authority of Singapore (MAS) will Blockchain-nahe Unternehmen aufbauen, gibt den Kryptowährungen aber keine Hoffnung auf eine ruhigere Zukunft.

Cream: Ghostface Killer bewirbt ICO

Jetzt will auch der US-Rapper Ghostface Killah (bekannt vom Wu-Tang Clan) mit der von ihm mitbegründeten Firma Cream Capital vom ICO-Hype profitieren. Laut CNBC will das Unternehmen ab dem 11. November 2017 rund 30 Millionen US-Dollar einnehmen. 1993 veröffentlichte die New Yorker Band den Song „C.R.E.A.M.“, was für „Cash Rules Everything Around Me“ stand. Bei Cream Capital steht das C nicht für Cash, sondern für Crypto. Der Cream-Cash-Token soll an den Dollarwert gekoppelt sein. Das Ziel soll die Schaffung einer Kryptowährungen ohne die teilweise krassen Kursschwankungen sein.

 

 

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