Blockchain

Bitcoin-News am Morgen: Cambridge, Mexiko und JPMorgan

Guanajuato, Mexico ©Russ Bowling_flickr.com_CCBY20
Guanajuato, Mexico ©Russ Bowling_flickr.com_CCBY20

In den späten Abendstunden und über Nacht gaben die Krypto-Preise flächendeckend nach. Bitcoin verlor rund 5 Prozent und erreichte mit 3.680 Dollar pro Einheit beinahe wieder das Level von vor einer Woche, als die Aussagen von JPMorgan-CEO Jamie Dimon und Gerüchte über das Aus der Tauschbörsen in China den Preis verfallen liessen. Auch Ether (- 6,07 Prozent), Litecoin (- 7,03 Prozent) und NEO ( – 8,83 Prozent) konnten Stand Freitagmorgen (05:00) den Seitwärtstrend nicht halten und rutschten ab.

Cambridge-Studie: 2.000 Menschen arbeiten Vollzeit in Krypto-Szene

Dr. Garrick Hileman und Michel Rauchs untersuchten Daten von rund 150 Blockchain-Fintechs aus 38 Ländern der Welt. Laut Studie arbeiten 1.876 Menschen bei Krypto-Startups (exklusive Mining). Die Zahl der aktiven Nutzer von Wallets zum Handel mit Bitcoin und Co. liegt zwischen 2,9 und 5,8 Millionen, die großteils in den USA und Asien zuhause sind. 31 Prozent der untersuchten Unternehmen sollen an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten und sich nicht nur auf eine Blockchain konzentrieren, so die Studie aus Cambridge.

Mexiko: Katastrophenhilfe mit Bitcoin und Co.

Die mexikanische Tauschbörse Bitso ruft in einem Blogpost dazu auf, BTC, ETH oder XRP zu spenden, um die Opfern des verheerenden Erdbebens zu unterstützen. Der Spendenaufruf zeigt die Bedeutung, die die Blockchain künftig für NGOs einnehmen könnte. Alle Überweisungen der Spender sind komplett transparent. Das Erdbeben ist nach dem Hurrikan Irma die zweite Naturkatastrophe, bei der Spenden via Kryptowährungen eingenommen werden. Die UNICEF arbeitet auch an Konzepten, basierend auf der Ethereum-Chain (Trending Topics berichtete).

Blockswater reicht Marktmissbrauchs-Bericht gegen Jamie Dimon ein

Schwedische Behörden könnten laut einiger Berichte rechtliche Schritte gegen JPMorgan-Chef Jamie Dimon prüfen. Die Londoner Firma Blockswater reichte einen dementsprechenden Bericht gegen Dimon ein. Die Bezeichnung der Bitcoin als „Betrug“ könnte als Marktmissbrauch ausgelegt werden und verletze europäisches Recht. Zur Erinnerung: Nach den Aussagen Dimons stürzte der Bitcoin-Preis ab. Die JPMorgan-Tochter JP Morgan Ltd. Securities hatte danach Bitcoin-Zertifikate gekauft. Blockswater-CEO Florian Schweitzer kennt sich mit der Materie aus. Der Unternehmer arbeitete zuvor im Europäischen Parlament und bei Greenpeace und setzte sich gegen das Handelsabkommen TTIP ein.

 

 

 

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