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Bitcoin-News am Morgen: Japan plant staatlichen J-Coin, NEO-Boss hält Kooperation mit chinesischer Regierung für „möglich“

© CC20_tetedelart1855_flickr.com
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Mal wieder ein rasanter Kursanstieg. Der Handelsbeginn auf der koreanischen Börse Coinnest sorgte für ein paar bullische Signale. Die Negativ-Spirale durch die schlechten Nachrichten scheint überwunden. Bitcoin kletterte wieder über die 4.000 Dollar-Grenze, Ethereum kratzt an den 300 Dollar. Neo machte innerhalb der letzten sieben Tage einen Satz von 65,5 Prozent und hält bei 33 Dollar pro Coin.

RIAT: Smart Contract Workshop in Wien

Das RIAT (Research Institute for Arts and Technology) hat vom 5. – 8. Oktober einen Smart-Contract-Kurs für Entwickler im Angebot. In diesen vier Tagen lernen Interessierte die Ethereum-Programmiersprachen Solidity und das Truffle Framework kennen. Leiter des Kurses ist Ralph Pichler. Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmer Zertifikate für die Entwicklung von dezentralisierten Applications und für Smart Contracts. Der Spaß kostet 929 Euro.

Japan erwägt die Einführung des J-Coin

Im Jahr 2020 finden in Tokio die Olympischen Sommerspiele statt. Bis dahin will die Regierung eine staatliche Kryptowährung auf den Markt bringen. In Japan finden über 50 Prozent des globalen Kryptohandels statt. Auf der anderen Seite ist Bargeld immer noch sehr stark vertreten. Rund 70 Prozent aller Bezahlungen finden mit Yen-Scheinen statt. Bargeld-Transaktionen sind bei weitem teurer zu handhaben, als digitale Überweisungen. Deshalb will Japan den J-Coin als Unterstützung zum Yen aufbauen. Ob Blockchain zum Einsatz kommt, ist noch nicht klar. Kürzlich untermauerte die japanische Zentralbank, dass sie die Technologie für zu unausgereift hält. (Trending Topics berichtete).

Neo: CEO-Da Hongfei beriet chinesische Regierung bei ICO-Verbot

Grund für den starken Preisanstieg bei der Kryptowährung NEO war die Ankündigung des CEO Da Hongfei, dass eine Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung in Zukunft „möglich“ sei. Nach der Veröffentlichung des Interviews begann der Kurs zu klettern. Da Hongfei wird seit Monaten eine enge Verbindung zu Mitgliedern der Kommunistischen Partei nachgesagt. Er beriet die Regierung bei der Handhabe des temporären ICO-Verbots vor einigen Wochen. Neo könnte nach dem Vorbild von WeChat (Facebook Messenger) und Alibaba (Amazon) das Äquivalent von Ethereum für den chinesischen Markt werden.

EZB-Chef Mario Draghi: „Es liegt nicht in unserer Macht, Bitcoin zu verbieten.“

Auf eine Anfrage des Komitees für Wirtschafts- und Finanzfragen im EU-Parlament nach geplanten Gesetzen rund um ICOs und Bitcoin seitens der Zentralbank, antwortete der EZB-Boss, dass das Thema in seinem Institut „noch nicht diskutiert“ wurde. Weiters gab Draghi zu Protokoll, dass es „nicht in der Macht der EZB liegt, Bitcoin zu verbieten.“ Anfang der Woche hatte sein Vize, Viktor Constancio, Bitcoin noch mit der Tulpen-Krise verglichen, die im 17. Jahrhundert über Holland hinwegfegte.

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