Blockchain

Bitcoin-News am Morgen: Australien, USA, Estland

©flickr.com_CC BY 2.0_EU2017EE _Estonian Presidency
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Bitcoin hatte nach den aufreibenden Tagen übers Wochenende einen vergleichsweise ruhigen Tag.  Er schwankte rund um die 4.000 Dollar-Marke und rutschte über Nacht etwas ins Minus. Er beginnt den Mittwoch (06:00 Uhr) mit – 1,84 Prozent bei 3.887 Dollar. Auch die anderen führenden Altcoins nach Marktkapitalisierung Ethereum (- 1.41 Prozent), Litecoin (-3,48 Prozent) und Ripple (-1,72 Prozent) gaben erst über Nacht etwas nach. Zeit, die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Blockchain-Universum zusammenzufassen.

Der wichtigste Berater der Allianz Group hält die Blockchain für disruptiv, erwartet aber Kurseinbruch bei Bitcoin

Nach den Aussagen von JPMorgan-Chef Jamie Dimon, dass Bitcoin „Betrug“ seien, meldet sich mit Mohamed El-Erian der nächste prominente Banker in einer Diskussionsrunde des Senders CNBC zu Wort. Der Chef-Analyst der Allianz Group vermutet, dass Regierungen den aktuellen Preis von rund 4.000 Dollar pro Bitcoin und die hohe Marktkapitalisierung  „nicht erlauben“ würden. Er erwartet eine Korrektur um die Hälfte oder zumindest ein Drittel. Auf der anderen Seite meint El-Erian, dass die Blockchain-Technologie und der „disruptive Charakter“ von Peer-2-Peer-Zahlungen durchaus Daseinsberechtigung hätten.

Australien: Bitcoin, Ethereum und andere Kryptos an 1.200 Trafiken

Die australische Tauschbörse CoinSpot hat einen besonderen Deal abgeschlossen. In 1.200 Trafiken des Landes können Inhaber eines CoinSpot-Kontos Bargeld gegen Bitcoin, Ethereum und Litecoin eintauschen. Die Summe soll innerhalb von Sekunden auf dem Account gutgeschrieben werden. CoinSpot ist Mitglied der ADCA (Australia Digital Commerce Association), die sich für die Vernetzung der Blockchain-Unternehmen aller Branchen mit der Regierung einsetzt. Die Ankündigung folgte nur wenige Tage auf die Nachricht, dass die konservative Regierung die Mehrwertsteuer auf digitale Währungen aufheben möchte.

Estland: EZB-Chef Mario Draghi erteilt Estcoin klare Absage

Im Zuge der EU-Präsidentschaft (seit 1. Juli) stellt Estland sein eResidence-Programm den EU-Regierungschefs vor. (Trending Topics berichtete). Europas digitaler Pionier plante auch über eine eigene Kryptowährung für die bislang 22.000 Teilnehmer des eResidency-Programms nach. Kasper Korjus, der Leiter des Programms, dachte laut via Medium über den ersten staatlichen ICO nach. Jetzt erteilte EZB-Chef Mario Draghi den Plänen eine klare Absage. „Die einzige Währung Europas ist der Euro. Kein Mitgliedstaat kann seine eigene Währung schaffen“, so der ehemalige Goldman Sachs-Vize Draghi. Der Euro strotz aktuell vor Stärke. Seit Jahresbeginn hat er gegenüber dem Dollar um 15 Prozent zugelegt.

USA: Bitpay und Aliant Payment Systems gehen Kooperation ein

Ein wichtiger Schritt Richtung Mainstream in den USA. Bitpay aus Atlanta, USA, ist ein Anbieter für direkte Bitcoin-Payment-Lösungen für den stationären Handel. Aliant Payment Services kümmert sich um Kreditkartenzahlungen und deren Abwicklung in Restaurants, Ordinationen und Supermärkten und stellt ATMs in den USA auf. Durch die Partnerschaft wird es laut financemagnates.com Kunden von Aliant möglich, künftig Zahlungen in Bitcoin entgegenzunehmen. Bitpay übernimmt jedwede Risiken für Kursschwankungen. Zuletzt sorgte Bitpay mit einer Amazon-Patnerschaft für Aufsehen. Gerüchte brandeten auf, dass Amazon Bitcoin-Zahlungen zulassen könnte.

 

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