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Bitcoin-Kurs und andere Krypto-Assets fallen wieder nach unten

Coins und Token. © Pexels
Coins und Token. © Pexels

Auf jedes Hoch folgt ein Tief – das kennt man am Krypto-Markt zur Genüge. Nach einem starken Anstieg im Februar, während dem der Preis von Bitcoin wie berichtet auf mehr als 10.000 Dollar gestiegen ist, folgt nun wieder ein Absturz. Derzeit wird BTC bei nur mehr etwa 8.800 Dollar gehandelt – vor allem in den letzten drei Tagen ging es deutlich nach unten.

Auch die Marktkapitalisierung von an Exchanges gehandelten Krypto-Assets hat deutlich nachgegeben. Lag sie Mitte Februar noch bei mehr als 300 Milliarden Dollar, liegt sie jetzt nur mehr bei etwa 250 Milliarden Dollar. Die BTC-Dominanz ist etwas gesunken und liegt bei 64 Prozent (zuvor schon mal bei 70 Prozent). Das bedeutet, dass Altcoins – insbesondere Ethereum – vergleichsweise an Bedeutung zugenommen haben.

Dass Bitcoin und andere Kryptowährungen als „Safe Haven“ in schwierigen Zeiten dienen, diese These scheint sich derzeit nicht zu bewahrheiten. Während der Goldkurs sich auf 1.650 Dollar je Unze bewegt hat und damit auf den Höchststand im Jahr 2012 von etwa 1.900 Dollar zubewegt, ist die Bewegung bei BTC und Co so volatil wie auch im letzten Jahr und pendelt um die 10.000-Dollar-Marke herum. Angst vor wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie, ein niedrige Zinsniveau weltweit und der schwache Euro sorgen derzeit für starke Nachfrage nach Gold.

Spannend wird, ob sich das im Mai anstehende Bitcoin Halving künftig auf den Kurs auswirken wird. Denn dann werden Miner mit weniger BTC pro geschriebenen Block belohnt – von derzeit 12,5 auf nur mehr 6,25 BTC pro Block. Die Theorie: Durch das Halving wird die Menge der neuen Bitcoins künstlich verringert, und Angebot und Nachfrage müssen einen neuen Preis bilden. Die Vergangenheit zeigt, dass nach den Halvings die BTC-Preise jeweils gestiegen.

Für Ethereum steht dieses Jahr ebenfalls eine große Neuerung an. So soll von Proof of Work (also Mining) auf das neue Konsensverfahren Proof of Stake umgestellt werden, was auch zur Folge hat, dass weniger Energie in das Ersteller von neuen ETH gepumpt werden muss. Auch hier sind die Folgen auf die Preisentwicklung kaum abzuschätzen.

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