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Bitcoin ist nun auch unter die Marke von 8.000 Dollar gefallen

Sammlermünzen von Bitcoin und Ethereum. © Unsplash
Sammlermünzen von Bitcoin und Ethereum. © Unsplash

Mal rauf, mal runter – diesmal runter. Am Wochenende hat der Preis von Bitcoin, den Trader auf internationalen Exchanges gewillt sind zu zahlen, wieder einmal nachgegeben. Aktuell wird das „digitale Gold“ je BTC bei weniger als 8.000 Dollar gehandelt. Schon vor etwa einer Woche ist der Preis kurz unter diese Marke gefallen, hat sich dann aber wieder auf mehr als 8.000 Dollar erholt. Weil Bitcoin den Markt mit knapp 67 Prozent dominiert, hat der Preisverfall die Marktkapitalisierung von Cryptos insgesamt auf derzeit rund 214 Milliarden Dollar gedrückt.

Was manche nun denken mögen: Der richtige Zeitpunkt, um Bitcoin zuzukaufen, ist wieder gekommen. Denn bis Ende Mai 2019 war der BTC-Preis lange unter der Marke von 8.000 Dollar gelegen, bis er dann mehrere Monate auf mehr als 10.000 Dollar geschnellt ist. Mehrere Male ging der Kurs dann sogar auf mehr als 12.000 Dollar hinauf, konnte sich dort aber nicht lange halten. Im Vergleich zu Jahresbeginn steht der Preis aber nach wie vor verhältnismäßig gut da. Bis Anfang April pendelte der BTC-Kurs zwischen grob 3.500 und 4.100 Dollar.

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Rege Aktivität rund um Tether

Das Auf und Ab der Krypto-Kurse der letzten Monate hat auch dafür gesorgt, dass das meist gehandelte Krypto-Asset mittlerweile nicht mehr Bitcoin ist, sondern der kontroverse Stablecoin Tether (USDT). Er wird von Tradern gerne als „Safe Haven“ genutzt, um schnell in Bitcoin zu investieren oder wieder auszusteigen, wenn die Kurs fallen. Tether erspart es Nutzern, in Fiat zurück wechseln zu müssen. Allerdings ist USDT nicht zu 100 Prozent durch Dollar gedeckt – Trending Topics berichtete. Auch das sollten User immer im Hinterkopf behalten.

Bei Exchanges, auf denen Krypto-Assets gehandelt werden, gibt es derzeit ein uneinheitliches Bild. Wenig bekannte Börsen wie LATOKEN, BKEX oder Fatbtc zeigen derzeit die größte Handelsintensität, während Platzhirsche wie Binance, Huobi Global oder OKEx beim Handeslvolumen der letzten 242 Stunden zurück liegen. Exchanges wird aber immer wieder vorgeworfen, das Volumen durch Wash Trades künstlich aufzublasen.

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Warum der Preisverfall?

Über die Gründe, warum Kryptowährungen derzeit nicht unbedingt florieren, lässt sich trefflich spekulieren. Derzeit dürfte es vor allem an mangelnder Nachfrage liegen. Die Bitcoin Futures, die vor kurzem bei Bakkt gestartet sind, haben noch nicht dafür gesorgt, dass mehr Geld von institutionellen Investoren in den Markt geflossen sind.

Fraglich ist auch, ob sich die Bitcoin-Kurse im Gleichschritt mit den Aktienmärkten bewegen. Das ist manchmal der Fall, manchmal auch nicht. Jedenfalls haben Kryptowährungen bei vielen einen schlechten Ruf. Zuletzt ist der Online-Zahlungsdienstleister PayPal aus dem Libra-Projekt von Facebook ausgestiegen – der politische Gegenwind gegen den geplanten Stablecoin ist PayPal offenbar zu groß. Außerdem gibt es auch Marktgerüchte, dass auch die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard das Projekt nicht mehr unterstützen wollen.

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