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HODLer ziehen große Mengen an Bitcoin aus dem Markt

Ein Bitcoin in Händen. © Unsplash
Ein Bitcoin in Händen. © Unsplash

Die Nachfrage steigt, aber das Angebot wird knapp: Der neuerliche Bitcoin-Hype und die Erkenntnis mancher einflussreicher Firmenchefs, dass Bitcoin als Gold-Alternative ein gutes Investment zur Absicherung gegen drohende Inflation und geopolitische Konflikte wären, hat dazu geführt, dass der Markt zunehmend leergekauft wird. Diesen Eindruck konnte man kürzlich gewinnen, als der Broker eToro davor warnte, dass das Angebot möglicherweise vorübergehend eingestellt werden könnte.

Nun zeigen neue Zahlen vom Analyse-Dienst glassnode, wie drastisch der Ausfluss von Bitcoin aus dem Markt derzeit ist. Den Daten zufolge wurden in den vergangenen 30 Tagen etwa 270.000 BTC aus Exchanges genommen und sind Richtung Wallets gewandert, die glassnode Organisationen oder Personen zuordnet, die voraussichtlich auf längere Sicht keine Trades mehr mit diesen Bitcoins machen werden – also mittel- bis langfristig darauf setzen, dass der Wert steigt.

Diese 270.000 BTC entsprechen zum aktuellen Stand einem Gegenwert von etwa 8,6 Milliarden Dollar. Schon in den letzten Wochen hat sich immer wieder gezeigt, dass ohnehin schon große Bitcoin-Adressen noch mehr BTC angezogen haben.

Möglich ist, dass diese zusätzliche Verknappung der im Handel verfügbaren Bitcoin-Menge auch wieder den Preis treiben wird. Kurzfristig zeigt sich aber, dass der Bitcoin-Preis wieder stark am Fallen ist. Am Donnerstag vormittag ist BTC auf etwa 32.600 Dollar gefallen. Am Mittwoch lag der Kurs noch bei 35.000 Dollar. Durch die neue US-Regierung unter Joe Biden wird befürchtet, dass es nun neue Regulierungen für Kryptowährungen geben könnte.

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