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Bitcoin-Gebühren bei Krypto-Exchange Kraken am niedrigsten

Bitcoin-Münzen. © Photo by Dmitry Demidko on Unsplash
Bitcoin-Münzen. © Photo by Dmitry Demidko on Unsplash

Offiziell liegt der Preis für Bitcoin mit Stand von Mittwoch (25. August) laut CoinGecko bei etwa 41.200 Euro. Allerdings müssen Investor:innen aufpassen: Abhängig vom Broker oder der Exchange, bei denen sie die Kryptowährung kaufen, kann es zu Preisschwankungen kommen. Diese basieren gleichzeitig auf den Gebühren der Anbieter und dem eigentlichen Kurs, zu dem sie Bitcoin anpreisen. Die Kryptonauten-Plattform blockchaincenter.net hat einen Vergleich zwischen 17 verschiedenen Anbietern durchgeführt, wobei sich echte Exchanges wie Kraken und Binance als die billigsten Anlaufstellen zeigten. Doch auch der Neobroker Bitvavo weicht wenig vom Referenzkurs auf CoinGecko ab.

Bitvavo ist billiger als Binance

Blockchaincenter.net hat für alle getesteten Anbieter die aktuellen Kaufpreisdaten verwendet, die sie von diesen per Schnittstelle geliefert bekommen haben. Dazu rechnete die Plattform die jeweiligen Gebühren, sofern sie nicht bereits im Kurs enthalten waren. Über die vergangenen sechs Monate hat sie dann die durchschnittlichen Mehrkosten berechnet. Nicht berücksichtigt sind dabei die Kosten für das Auszahlen der Coins auf die eigene Wallet. Außerdem ging die Analyse immer von der günstigsten Bezahlmethode aus, was in der Regel eine SEPA-Überweisung war.

Vergleich der Bitcoin-Preisabweichungen © blockchaincenter.net
Vergleich der Bitcoin-Preisabweichungen © blockchaincenter.net

Der tatsächliche Bitcoin-Kaufpreis bei Kraken weicht nur um 0,18 Prozent vom Referenzkurs ab. Damit zahlen Investor:innen momentan für eine BTC um etwa 74 Euro mehr als der eigentliche Kurs verlangen würde. Beim niederländischen Neobroker Bitvavo weicht der Preis um 0,19 Prozent ab. Auf dem dritten Platz liegt die Kryptobörse Binance mit einer Abweichung von 0,39 Prozent.

Bitcoin-Preis bei Bitpanda relativ hoch

Beim US-Kryptohändler Coinbase sind die Preisabweichungen mit 1,38 Prozent schon wieder deutlich höher. Bei Bitcoin bedeutet das demnach einen Unterschied zum Referenzkurs von mehr als 560 Euro. Ähnlich sieht es beim österreichischen Unicorn Bitpanda aus. Mit einer Abweichung von 1,4 Prozent liegt das Fintech im Vergleich nur im niedrigeren Mittelfeld. Noch teurer wird es bei der deutschen Neobank Nuri. Hier gibt es eine Abweichung von 1,81 Prozent, also gegenüber dem Referenzkurs fast 750 Euro. Am teuersten ist die dezentralisierte Exchange Bisq mit einer Abweichung von 2,62 Prozent, also ganzen 1.000 Euro.

Analyse: Bitpanda spielt jetzt in der Oberliga der globalen Krypto-Industrie

Blockchaincenter.net macht darauf aufmerksam, dass der Vergleich vor allem zwischen Neobrokern stattfand. Dass Börsen wie Kraken und Binance weniger Preisschwankungen vorweisen, sei nicht überraschend. Sie seien nur als Vergleichswert zu den Brokern in die Analyse eingeflossen. Dennoch bieten einige Broker auch durchaus günstige Preise für Bitcoin. In künftigen Analysen will die Plattform noch mehr Exchanges einbeziehen, um sie genauer mit Brokern zu vergleichen.

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