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Bitcoin: Das SegWit-Update wurde aktiviert, im November könnte ein „Hard Fork“ folgen

Krypto-Geld. © Pixabay

Am Donnerstag Abend ist das angekündigte SegWit-Update („Segregated Witness“) auf der Bitcoin-Blockchain im Block 481.824 aktiviert worden. Damit werden Scripts und Signatur-Daten aus den Blocks, die weiterhin Daten zu Transaktionen beinhalten, ausgelagert, um mehr Speicherplatz pro Block zu ermöglichen. Die Blockgröße bleibt vorerst bei einem Megabyte. Zuletzt war es zu langen Wartezeiten und immer höheren Transaktionskosten gekommen, weil der stark gestiegene Handel mit Bitcoins den Speicherplatz voll auslastete.

Der Bitcoin-Kurs hat unter dem SegWit-Update, das bereits seit Jahren für viele Diskussionen und Konflikte in der Bitcoin-Community sorgte, nicht gelitten. Derzeit liegt der Wert eines Bitcoin bei rund 3.700 Euro. Anfang August war es zu einer Abspaltung („Hard Fork“) von Bitcoin Cash gekommen, die neue Kryptowährung wird derzeit pro Coin um rund 550 Euro gehandelt.

Nach dem Update sind jetzt vor allem die Anbieter von Wallets am Zug, um das Update umzusetzen. Kurzfristig war noch kein Sinken der Transaktionsgebühren zu bemerken.

SegWit2x steht an

Im November steht Bitcoin das nächste Update ins Haus. Dann soll SegWit2x mit dem Block 494.784 aktiviert werden. Die Block-Größe wird dann von derzeit einem auf zwei Megabyte erhöht, um zusätzlichen Speicherplatz zu schaffen. Im Rahmen des mittlerweile berühmten New York Agreements stimmte die Mehrheit der Bitcoin-Community für dieses Update.

SegWit2x bedeutet aber auch, dass es im November zu einem weiteren „Hard Fork“ kommen könnte. Denn wenn nicht alle Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerk SegWit2x aktivieren, würden zwei unterschiedliche Blockchains entstehen, die nicht mehr kompatibel sind. Dann gäbe es plötzlich drei Bitcoin-Varianten.

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