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Berliner Limousinenservice Blacklane sammelt 22 Millionen Euro ein

Blacklane: 22 Mio. Euro bei Investitionsrunde © Blacklane
Blacklane: 22 Mio. Euro bei Investitionsrunde © Blacklane

Das Berliner Limousinenservice-Startup Blacklane hat in einer neuen Finanzierungsrunde 22 Millionen Euro von seinen Bestandsinvestoren eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören unter anderem die Daimler AG, die Schweizer Investmentgesellschaft Btov Partners und der arabische Autohändler Al Fahim Group. Insgesamt hat Blacklane laut den Gründern seit dem Start im Jahr 2011 eine Summe von 100 Millionen Euro erhalten.

Neuer Ridehailing-Service im Uber-Stil

Blacklane wurde von Jens Wohltorf und Frank Steuer mit der Idee gegründet, einen globalen Chauffeurdienst für viel reisende Kunden anzubieten. Besonders bei Abholungen vom Flughafen soll der Dienst eine komfortable Luxus-Alternative zu einem gewöhnlichen Taxi darstellen. Die verwendeten Fahrzeuge stammen laut der Firma von Premium-Herstellern wie Audi, BMW und Mercedes-Benz. Den Buchungsservice gibt es bereits in mehr als 50 Ländern. Die neue Ausrichtung des Geschäfts ist vor allem durch die Corona-Krise bedingt. Besonders im April 2020 hat das Unternehmen einen massiven Geschäftseinbruch erlitten. Zeitweise lagen die Umsätze laut Wohltorf bei nur zwei Prozent des Vorkrisenniveaus.

Europäischer Uber-Rivale Bolt ist jetzt mehr als zwei Milliarden Dollar wert

Um sich wieder von der Krise zu erholen, hat Blacklane sein Angebot breiter aufgestellt. Bislang lag der Fokus nur auf Buchungen von Limousinenfahrten im Voraus. Anfang März hat das Unternehmen aber einen Ridehailing-Service gestartet, mit dem Kunden direkt in Kontakt mit lokalen Chauffeuren treten können. Damit tritt Blacklane in direkte Konkurrenz mit Uber und Lyft. „Genießen Sie die Qualität eines traditionellen Chauffeurs, mit dem Komfort einer Fahrt innerhalb von Minuten nach der Buchung“, heißt es von der Berliner Firma. Der neue Service ist bislang in 22 Städten in elf Ländern verfügbar.

Börsengang für 2023 geplant

In den USA und in Großbritannien hat die Firma im vergangenen Jahr auch einen auf Leistbarkeit ausgerichteten Intercity-Fahrtendienst gestartet. Dieser Service ist mittlerweile in 32 Ländern verfügbar. Als weitere Maßnahme hat Blacklane seinen 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Unternehmensanteile in Aussicht gestellt. Beim ursprünglich für 2022 geplanten und jetzt auf 2023 verschobenen Börsengang könnten dadurch Gelder von „mehreren zehn Millionen Euro“ an die Gesellschaft zurückfließen, sagte Wohltorf im Oktober.

 

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